| Jazzdancegruppen rissen das Publikum mit - jetzt mit Bildergalerie |
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| Montag, den 19. Juli 2010 um 20:02 Uhr |
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An beiden Abenden gab es trotz des schwül-heißen Wetters einen großen Besucherandrang in der Mehrzweckhalle. Birgit Heigl-Venus meinte in ihrer Begrüßung, dass nach den vielen intensiven Probentagen alle Mitwirkenden „heiß“ auf die Aufführung sind, „und es ist bestimmt für jeden Besucher etwas dabei, denn von Michael Jacksons Musik sind heute noch viele begeistert.“ Zu hören sind beispielsweise „Thriller“, „Dangerous“, „Heal the world, „ABC“ , „Beat it“, “Man in the mirror“ usw. Ihren Auftritt hatten die Gruppen M & M (die jüngsten Jazzdancegirls), die Miltee’s (Jugendliche), die Chixs und MTM (ältere Jugendliche). Luisa Fischer spielte Michael Jacksons Kindheit, Sophia Raab dessen Jugendzeit und Linda Martin den erfolgreichen älteren Popstar - sehr anspruchsvolle Rollen, die sie super meisterten. Zur Perfektion trugen die phantasievollen Regieeinfälle, Kostüme, Beleuchtung und Nebelmaschine bei. Den Lebensabschnitt „Kindheit“ drückten die Tänze der jüngsten Gruppe über Spiele und Michaels Elternhaus aus. Michael Jackson war schon als Kind anders, er fiel auf; sein Vater trieb ihn immer wieder zu Höchstleistungen bei verschiedenen Talentwettbewerben an; Eltern und Geschwister wollen einen Star aus ihm machen. Die Jazzdancemädels setzen dies auf szenisch um. Jackson nimmt Abschied von seinen Freunden, gibt seine Kindheit und Freizeit auf und geht nach New York um noch besser tanzen und singen zu lernen; er ist ehrgeizig und verfolgt sein Ziel. Der ersten Ballettstunde folgt die Dance-performance-school in New York – super getanzt von den Jazzdancemädels. Im Tanz „Styling“ erhält der Superstar die passenden Outfits und gibt sein erstes Konzert: Beat it. Die Beliebtheit steigt; Autogrammstunden und begeisterte, kreischende Girls zählen zum Image. Es folgt das bis heute meistverkaufte Album der Welt „Thriller“. Die Aufführungen bei seinen Welttourneeen waren ausverkauft. Die Tragik folgt. Für sein Star-Leben hat er vieles geopfert. Schatten verfolgen ihn und seine Kindheit holt ihn ein. Dies wiederzugeben, gelang den Jazzdancemädels hervorragend. Michael erkennt sein Ich im Spiegel, Erinnerungen an seine Kindheit werden wach. Das Leben erschweren zudem Paparazzis. Er gibt sein letztes Konzert. Michaels Entscheidung fällt beim Tanz mit der Maske, die er am Schluss ablegt und damit aussagt: ich will nicht mehr, ich will ein anderes Leben leben. Bei der Abschluss-Tanzformation war den Mädels die Freude an der gelungenen Aufführung ins Gesicht geschrieben. Tosender Applaus der Zuschauer belohnte die großen Anstrengungen der zurückliegenden Proben und Vorbereitungen seit Oktober. Für die Choreographin war dieses Tanztheater eine besondere Herausforderung, aber auch die Tänzerinnen gaben theatralisch als auch tänzerisch alles. Es war eine große Freude ihnen zuzusehen. Zu Michael Jacksons Markenzeichen wurden rote Jacke, ein weißer Glitzerhandschuh, weiße Socken, sein goldener Hut, Attribute, die auch hier verwendet wurden. Jazzdanceleiterin Birgit Heigl-Venus bedankte sich bei ihren Helferinnen mit Blumen und ebenso bei den Michael Jackson-Darstellerinnen, die ihre Rolle super beherrschten. Norbert Neumeier zollte ihnen Lob und bedankte sich ganz besonders bei der Choreographin mit Blumen. Das Tanztheater war kostenlos, jedoch kam eine Spende gut an; damit könnte eine Theaterfahrt für die Mädels erfüllt werden.
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Ihr Debüt für ein knapp zweistündiges Tanztheater gaben am Freitag und Samstag die vier Jazzdancegruppen des FC Miltach; sie waren überaus glücklich, denn sie konnten einen vollen Erfolg verbuchen. Das Thema „Remember my name – das Leben der Poplegende Michael Jackson“ setzten die 46 Mädels tänzerisch und theatralisch mit vollem Einsatz und Freude um, die Zuschauer spendeten tosenden Applaus. Für die Einstudierungsarbeit bedankte sich 1. Vorsitzender des FC Miltach, Norbert Neumeier, bei Birgit Heigl-Venus (Regieführung), unterstützt von Marion Weininger, Lisa Nemmer und Eva Röhrl mit Blumen.