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1. FC Miltach 1923 e.V.

Sportverein

Dem 1. FC Miltach gehören derzeit rund 930 Mitglieder an. Der Verein gehört damit zu den mitgliederstärksten Vereinen im Landkreis. Die Abteilungen können auf viele sportliche und gesellschaftliche Höhepunkte zurückschauen. Oft wird leistungsorientiert Sport betrieben, meistens jedoch stehen die sportliche Betätigung an sich, der Spaß an Sport und Spiel und vor allem die gesunde Bewegung im Vordergrund. Dies wird durch ein breites Sportangebot mit qualifizierten Übungsleitern erreicht und durch konsequente Jugendarbeit in allen Bereichen gefördert. Das Engagement des FCM im Breitensport- und Gesundheitsbereich wurde mehrfach gewürdigt. Vom Bayerischen Fußballverband erhielt der Verein bereits zweimal die Auszeichnung Goldene Raute verliehen.

 Das Gütesiegel Sport pro Gesundheit erhielt der Verein erstmals im Jahr 2010 und wurde bis dato alle zwei Jahre regelmäßig erneuert. Vom BLSV wurde der FC als einziger Verein im Landkreis Cham 2008 als Sozialer Sportverein ausgezeichnet und erhielt 2010 als einziger Club in der Oberpfalz das Prädikat Der Gesundheitsclub im Sportverein. Beim FC Miltach werden gesundheitssportliche Aspekte in beispielhafter Art und Weise in der täglichen Vereinsarbeit umgesetzt, heißt es in den Laudationes zu den Auszeichnungen. Natürlich wird in den Abteilungen auch wettkampforientierter Sport betrieben. Die nachfolgenden Aufstellungen zeigen die Abteilungen und ihr Angebot.

Terminkalender

AKTUELLE NACHRICHTEN 

Das passt: An Kirchweih ein klarer 5:1-Heimsieg 

Miltach begann offensiv und hatte Sekunden nach dem Anpfiff durch Simon Dendorfer die erste Chance zur frühen Führung, nachdem er von Paul Reisinger über rechts bedient worden war. Miltach blieb weiterhin das dominantere Team auf dem Rasen und sorgte vor allem bei Standards für Gefahr im gegnerischen Strafraum. In der 20. Minute leistete sich Miltachs Defensive einen katastrophalen Aussetzer, den Benjamin Niklas reaktionsschnell ausnutze und mit einem Sonntagsschuss aus 45 Metern über Miltachs Keeper Lucas Nemmer hinweg die 1:0-Führung erzielte.
Miltach steckten den Rückschlag schnell weg, Tim Welter nutzte nach einem Freistoß die Verwirrung im Strafraum aus und schoss zum Ausgleich ein. Nach einem Moosburger-Eckstoß stieg Martin Neumeier am Höchsten (40.) und drückt den Ball zum verdienten 2:1 in die Maschen. Kurz vor dem Pausenpfiff musste Miltachs Keeper noch einen Schuss von Jonas Wistuba parieren. Im direkten Gegenstoß zog Christoph Weiß aus 20 Metern energisch ab, SVO-Keeper Petr Hutta kam nur mehr mit den Fäusten ran, doch Tim Welter konnte den Abpraller nicht verwerten.
Nach Wiederanstoß suchte Miltach die Entscheidung, um als beste Heimmannschaft in die Winterpause zu gehen. In der 63. Minute behauptete sich Christoph Weiß im Strafraum und erzielte das 3:1. Martin Neumeier überlistete den Gästekeeper an der rechten Strafraumlinie und Christoph Weiß spitzelte in der 76. Minute zum 4:1 ein. Den Endstand zum 5:1 erzielte in der der 84. Minute Martin Neumeier, nach Zuspiel von Fabian Zollner. -af-

Miltacher Volleyball-Jugend in Aktion

In der Miltacher Mehrzweckhalle mussten die jungen Spieler der gemischten U16 gegen den TB 03 Roding und dem FC Furth im Wald auf das Parkett. Das Auftaktmatch gegen die Rodinger gewannen die jungen Akteure um Betreuer Michael Franz in drei Sätzen mit 15:25, 25:21, und 15:13. Das zweite Spiel gegen den FC Furth wurde mit 1:2 (25:21, 18:25, 11:15) verloren. Michael Franz ist dennoch mit dem Spieltag zufrieden. Zeitgleich war Miltachs Trainer Manfred „Tiger“ Vogl mit der U13 bei einem Turnier in Riedenburg. In allen drei Begegnungen überzeugten seine Spieler und gingen gegen den gastgebenden TV Riedenburg, den SV Donaustauf und den TSV Deuerling jeweils nach zwei Sätzen als Gewinner vom Parkett. Aus Miltach waren im Einsatz Louisa Jahn, Sina Knobloch, Oliver Köderl, Alina Blasini und Sophia Miedaner. Ergänzend vom TSV Falkenstein waren erstmals mit dabei Kasem Ahmed Naama und Zoey Aumann. - Unser Bild zeigt die U16 mit (v.l.) Paul Heigl, Betreuer Michael Franz, Beni Heigl, Emmi Renz, Martin Heigl, Lena Golhardt und Pia Schollerer, es fehlen Lili Oberberger, Kilian Haala und Sina Knobloch. -af-

Verpatzter Verbandsligaheimauftakt für Miltachs TT-Erste
Herbe 3:9-Klatsche gegen überlegene Rosenheimer – Nur Vorne auf Augenhöhe


Nach nicht weniger als sechs Wochen Spielpause seit der Niederlage in Zuchering stieg am vergangenen Samstag in der Miltacher Mehrzweckhalle die Heimpremiere in der Verbandsliga Süd/Ost für das Sextett um den frischgebackenen Vizeweltmeister Thomas Schmidberger. Nachdem im Vorfeld gemunkelt wurde die Gäste würden ersatzgeschwächt antreten, zeigte sich dies schnell als Illusion, denn die Rosenheimer Oberligareserve kam mit voller Kapelle ans Regenufer. Damit war schnell klar, dass nur eine Sternstunde der Hausherren zählbares bringen würde. 


Entsprechend kämpferisch ging es vor ca. 50 Zuschauern in die Eingangsdoppel. Hier starteten Uli Hosse und Tom Schmidberger sehr konzentriert gegen das Youngster Duo Neumann/Sanchi. Trotz einiger Abstimmungsprobleme holten sie sich die ersten beiden Sätze hauchdünn in der Verlängerung. Doch die beiden Nachwuchstalente wollten nicht nachlassen und erwischten die beiden Miltacher ein ums andere Mal über die wunde Mitte und es ging in einen Entscheidungssatz. Hier steigerten sich Uli und Tom aber gerade noch rechtzeitig und brachten den FC mit 1:0 in Front. Auch Lucas Hielscher und Gerd Wirrer erwischten einen guten Start gegen die Rechts-/Linkskombination Grassl/Dräxl. Doch ein kurzer Blackout bei einer 10:5 Führung führte zu einem 12:14 und die Chance war dahin. In den beiden folgenden Sätzen schaffte es das Miltacher Zweierdoppel einfach zu selten aus dem Kurz-Kurz in die Offensive zu kommen.
Das Dreierdoppel Martin Schmidberger/Florian Faschingbauer hatte anschließend gegen Toth/Marin einfach zu viele leichte Fehler zu verzeichnen, was lediglich zu einem Satzgewinn reichte. Zu verhalten zeigte sich nun Uli Hosse gegen den vor allem taktisch groß aufspielenden Dräxl. Uli fand nie so richtig ins Spiel und wurde immer wieder von Dräxls giftigen Blocks auf den Wechselpunkt erwischt. Auch Tom Schmidberger hatte gegen den mexikanischen Penholder-Youngster Neumann von Anfang an einen schweren Stand. Trotz gewonnenem erstem Satz fehlte Tom anschließend das richtige Rezept auf den nun etwas weicher und variantenreicher angreifenden Neumann und so stand es ernüchternd 1:4. Lucas Hielscher war die ersten beiden Sätze gegen Linkshänder Grassl einfach nicht in der Lage mit der Vorhand zu punkten. Doch ein stark erkämpfter dritter Satz brachte nochmals Hoffnung. Aber im Vierten wieder dasselbe Bild wie zu Beginn.
Null Chancen hatte dann Florian Faschingbauer gegen den überlegenden Toth. Große Probleme bei der Aufschlagannahme waren ausschlaggebend. Überraschend chancenlos dann auch Martin Schmidberger gegen den 14-jährigen Argentinier Sanchi. Der Youngster zeigte sich sehr spielstark und kaltschnäuzig in den drei Durchgängen. Kapitän Gerd Wirrer kam anfangs gegen Marin gut ins Match und schnappte sich sogleich Satz Eins mit 11:9. Dass es nicht zu mehr reichte lag vor allem an den Rückschlagproblemen Wirrers auf den starken Service Marins. Damit stand es bereits 1:8. Doch Uli Hosse, noch etwas genervt von der Niederlage aus Match Eins, wollte sich nicht so schnell geschlagen geben. Miltachs Routinier zeigte sich hellwach gegen den jungen Mexikaner und erspielte sich blendend eine 2:1 Führung. Auch eine glückliche Serie Neumanns in Satz Vier zum 2:2 Satzausgleich brachte Uli nicht mehr von der Siegerstraße ab. Im Entscheidungssatz gelang Uli schier alles und er erbombte sich ein 11:1. Am Nebentisch verkürzte ein ebenfalls viel stärkerer Tom Schmidberger gegen Dräxl in vier Durchgängen auf 3:8.
Hier zeigte Tom mit bombensicheren Block- und Konterspiel seinem Gegenüber schnell die Grenzen auf und scheuchte diesen schön durch die Box. Den Schlusspunkt konnte trotz sehr starker Leistung auch Lucas Hielscher gegen Toth nicht verhindern. Beim knappen 11:13, 13:15 und 9:11 wäre ein umgekehrtes Ergebnis ebenso gerecht gewesen. Beide Gegner, die sich bestens kannten aus Hielscher Zeit in Kolbermoor, spielten absolut auf Augenhöhe. Nach diesem doch deftigen 3:9 heißt es für die Regentaler weiter konzentriert zu trainieren und in der erneut anstehend Pause, bedingt durch Toms Bundesligaeinsatz kommendes Wochenende, die richtigen Schlüsse zu ziehen bevor es am 10. November wiederum in Miltach zum Heimdoppelstart gegen Kolbermoor und Ingolstadt geht. -gw-

Mobirise

Unsere Sportabteilungen

Fussball

Fußball

Aushängeschild der Fußballabteilung des FC Miltach ist die erste Mannschaft, die in der Kreisliga Ost um Punkte kämpft. Miltachs Reserve spielt in der A-Klasse Ost, die dritte Mannschaft bildet mit dem FC Altrandsberg eine Spielgemeinschaft. Hoffnungsvolle Nachwuchstalente gehören der A-Jugend des FCM an, die in der Kreisliga Ost auf Punktejagd geht. Der Sparte Fußball gehören rund 700 Mitglieder an. 

Damengymnsatik

Volleyball

Die Miltacher Damenmannschaft peilt in dieser Saison den Klassenerhalt an, die Herrenmannschaft will unter den Top Drei der Liga landen.  Großen Trainingsfleiß zeigen die vielen jungen Nachwuchsspieler, die sich der Abteilung  angeschlossen haben. Trainer Manfred "Tiger" Vogl betreut mittlerweile neben den Damen auch eine U13, U14 und U16-Juniorenmannschaft., bestehend aus Jungen und Mädchen. 

Jazzdance

Tischtennis

Die erste Mannschaft mit Kapitän und Abteilungsleiter Gerd Wirrer tritt in dieser Spielzeit in der Verbandsliga an und steht hier vor einer äußerst schweren Aufgabe. Das Team um Rolli-Starspieler Tom Schmidberger wird komplettiert durch Uli Hosse, Lucas Hielscher, Martin Schmidberger und Flo Faschingbauer. Die zweite Mannschaft  des FCM schlägt sich derzeit in der Bezirksliga achtbar. 

Judo

Judo

Die Judoabteilung des FC Miltach bietet an folgenden Tagen Übungsstunden an: Kindertraining Samstag 9.30 bis 11.0 Uhr 6-13 Jahre, Erwachsenentraining Sonntag 18 bis 20 Uhr ab 14 Jahre und Erwachsene. Trainer der Abteilung sind: Helmut Fleischmann, Andrea Weiß, Stefan Vielreicher und Svenja Weinfurtner. Die Abteilung, die auf viele sportliche Erfolge, gerade auch bei den Kindern, verweisen kann, wird von Stefan Vielreicher und Gitte Wanninger geführt. 

Tischtennis

Jazzdance

Die Abteilung Jazzdance nahm vor über 20 Jahren mit einer Handvoll tanzbegeisterten Mädchen ihren Anfang. Unter der Leitung von Birgit Venus-Heigl und der Mithilfe von engagierten Clubassistentinnen wuchs die Sparte auf 80 aktive Mitglieder an. Bei mehreren öffentlichen Auftritten präsentierten die Tänzerinnen ihr Können dem Publikum. 2010 mit der Tanzshow "Remember my name“ und 2012 mit "Pina, tanz Farbe in dein Leben". 2015 präsentierte die Jazzdance-Abteilung im Rahmen einer Benefizveranstaltung im Blaibacher Konzerthaus  das Tanztheater "Lebenslinien".  

Volleyball

Gymnastik

Die Damengymnastik-Abteilung wurde 1972 gegründet.  2013 feierte die Abteilung ihr 40-jähriges Bestehen. Angeboten werden drei Trainingsgruppen: die Montags-Gymnastikgruppe von 18.30 bis 19.30 Uhr,
die Fitnessgruppe am Mittwoch von 19 bis 20 Uhr und das Frauenturnen am Mittwoch von 14.30 bis 15.30 Uhr. Die Übungsleiter bieten in jeder Gruppe ein intensives, abwechslungsreiches Training an. Jeweils am Montag, in der Zeit zwischen 15.30 bis 16.30 Uhr, bietet der FCM Kinderturnen an. Willkommen sind alle Buben und Mädchen mit ihren Eltern. 

Mobirise

Tennis 

Die Tennisabteilung des Miltach, seit vielen Jahren unter Führung von Willi Gröber, hat die Saison abgeschlossen. In diesem Jahr nahm die Abteilung mit zwei Mannschaften am Spielbetrieb teil. Höhepunkte des Jahres waren wieder das Schleiferl-Turnier und das beliebte Sand-Duathlon. 

Mobirise

Lauftreff

Es ist eine bunte und lustige Truppe, die sich  jeden Montag zum Freizeitsport trifft. Im Sommer spielen die Mitglieder des Lauftreffs Fußball auf dem Platz an der B85, im Winter steht in der Halle Volleyball auf dem Plan.  Die Abteilung feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Vom ersten Tag an bis heute steht die Gruppe unter der Leitung von Josef Kufner. 

Mobirise

Jugend

Aktiv ist die Jugendabteilung des FC Miltach, die unter der Leitung von Eva Röhrl steht. Die Jugendlichen beteiligen sich alle Jahre an der Säuberungsaktion in Miltach. Unterstützt werden die Aktivitäten der  Jazzdance-Abteilung und auf dem FC-Sommerfest bietet die FCM-Jugendabteilung für die jüngsten Besucher Abwechslung und viel Spaß an.  

AUS DEN ABTEILUNGEN 

Vor einer harten Bewährungsprobe stehen Miltachs Volleyball-Damen an ihrem zweiten Spieltag in Regenstauf. Mit einem optimalen Sechs-Punkte-Auswärtserfolg waren die Regentalerinnen beim TV Riedenburg in die neue Saison gestartet. 3:0 bezwangen Miltachs Damen die Gastgeber, auch im zweiten Match gegen den TSV Neutraubling ließen sie beim 3:1 nichts anbrennen.

Dieser Doppelerfolg zum Auftakt war eine bemerkenswerte Leistung, wenn man bedenkt, dass Miltachs Damen nur mit einem Schrumpfkader angereist waren. Mittelblockerin Franziska Kreis und Außenangreiferin Romina Rossberger waren krankheitsbedingt nicht dabei. Miltachs langjähriger Coach Manfred ,,Tiger“ Vogl ist sich sicher: „Wir haben noch eine schwere Saison vor uns, aber der optimale Einstieg in die Saison wird meinen Mädels viel Selbstvertrauen geben, damit wir nicht wie in der vergangenen Saison zittern müssen, als wir quasi erst im letzten Match den Klassenerhalt absichern konnten“.

In Regenstauf müssen die Miltacher Spielerinnen gegen zwei Konkurrenten aufs Feld, die ebenfalls erfolgreich gestartet sind. Der TUS Schnaittenbach belegt augenblicklich den zweiten Tabellenplatz, der gastgebende TB/ASV Regenstauf III rangiert direkt vor dem FCM.

Personell gesehen ist das Miltacher Damenteam in dieser Saison etwas breiter aufgestellt. Nach ihren Baby-Pausen sind Bettina Grüner (Stellerin) und Christl Seidl (Außenangriff) wieder zurückgekommen und stehen als Aushelferinnen bereit. Neu im Kader sind mit Amelie Wagner, Lilli Oberberger und Jana Reimer auch drei talentierte Jugendspielerinnen, die ihre ersten Bezirksliga-Erfahrungen sammeln sollen.

Die Fahrt nach Regenstauf kann Romina Rossberger aus gesundheitlichen Gründen nicht mit antreten; sie muss noch pausieren. Dagegen hofft Franziska Kreis auf einen Einsatz, nachdem sie in den letzten Wochen immer besser trainieren konnte. Erstmals mit im Bezirksliga-Kader steht auch Jugendspielerin Amelie Wagner. -af-

Mobirise

Miltachs Volleyball-Damen starten erfolgreich

Zwei Auswärtssiege gegen TV Riedenburg und TSV Neutraubling zum Saisonstart

Mit einem dezimierten Spielerkader mussten Miltachs Volleyball-Damen zum Saisonstart die Reise nach Riedenburg antreten. Verletzungsbedingt konnte Mittelblockerin Franziska Kreis nicht mit anreisen, auch Außenangreiferin Romina Rossberger fehlte gesundheitsbedingt. Bei all den ungünstigen Vorzeichen bereits vor dem ersten Aufschlag ist der erkämpfte Doppelerfolg in Riedenburg nicht hoch genug einzuschätzen.
In der ersten Begegnung dominierten die Miltacherinnen nach konstantem Angriff und einer guten Verteidigung den 1. Satz gegen die Gastgeber klar mit 25:17. Im zweiten Satz gab es Anfangsschwierigkeiten, aber Mitte des Satzes fanden sich die FCM Spielerinnen wieder und konnten den umkämpften Satz noch mit 25:20 für sich entscheiden. Der TV Riedenburg ließ aber nicht locker und wurde im dritten Satz immer konstanter im Angriff und brachte die Gäste in arge Bedrängnis. Aber diesmal blieb der oft für die Miltacher Damen typische Einbruch aus und nervenstark wurde der dritte Satz mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit 27:25 gewonnen.
Angespornt von dem ersten Saisonerfolg und den dazugehörenden Punkten ging es in der nächsten Begegnung gegen den Landesligaabsteiger TSV Neutraubling zur Sache. Im 1. Satz ergaben sich für die FCM-Damen nach Veränderung in der Aufstellung kleinere Abstimmungsschwierigkeiten, die zum 20:25 Satzverlust führten. Im nächsten Satz wendete sich das Blatt wieder zu Gunsten des FCM. Das Zusammenspiel im Team funktionierte wieder. Durch gute Annahmen und präzisem Zuspiel durch Spielführerin Astrid Schützeneder und der konsequenten Außenangreiferin Stefanie Mühlbauer, die nicht lange fackelte und wichtige Punkte erzielte, konnte die Gäste aus Miltach den 2. Satz mit 25:21 für sich entscheiden.
Im 3. Satz dominierten erneut die Miltacherinnen. Mit viel Kampfgeist und Siegeswillen und den bisherigen Erfolgen im Nacken ließ man nicht nach, aber auch das Glück des Tüchtigen half mit, um den viel umkämpften Satz mit 25:22 erfolgreich abzuschließen. Nachdem erneuten Satzverlust zeigten die Spielerinnen der TSV Neutraubling im vierten Satz nur noch wenig Gegenwehr. Am Ende konnten unsere Damen den entscheidenden 4. Satz klar mit 25:16 gewinnen. Die Reise nach Riedenburg zum Saisonstart 2018/19 hat sich mehr als gelohnt, nun können sie nach diesem Doppelerfolg die nächsten Spiele angehen. -af-

Mobirise

Neue Gürtel für Judoka

An den letzten beiden Wochenenden fanden zwei Gürtelprüfungen in der Miltacher Schulturnhalle statt, an denen neben dem Miltacher Judo-Nachwuchs auch der ASV Cham und der TV Bad Kötzting teilnahmen. Die Prüflinge der ersten Gürtelprüfung wurden von Helmut Fleischmann und Andrea Weiß, beide vom 1. FC Miltach, geprüft. Bei der zweiten Gürtelprüfung konnten die Prüflinge unter der Aufsicht von Klaus Pregler (1. FC Rötz), Ulli Heinze (ASV Cham) und Stefan Vielreicher (1. FC Miltach) ihre Techniken zeigen. Neben den Würfen, Haltegriffen, Fall- und Hebeltechniken, Abwehr- und Befreiungsgriffen und Randori wurde bei den Grüngurt-Anwärtern auch Kata bewertet. Die Kinder zeigten durchwegs gute bis sehr gute Leistungen. Prüfer Klaus Pregler (1. FC Rötz) lobte die Buben und Mädchen sehr. Den weiß-gelben Gürtel erwarben Nina Christl, Max Mayer, Sandro Pinzinger, Fabiano Schisa (alle 1. FC Miltach) sowie Adam Breuer und Ondrej Breuer, beide vom ASV Cham. Sandra Bauer, Jakob Christl, Jasmin Ociepka (alle 1. FC Miltach), Johann Bucher (ASV Cham), Elina Breu, Theresa Wagerer (beide TV Bad Kötzting) legten die Prüfung zum gelben Gürtel ab. Die Prüfung zum gelb-orangen Gürtel haben Maximilian Bauer, Max Beier, Helena Haimerl, Mia Heigl, Constantin Holzfurtner, Aaron Venus und Julia Vielreicher (alle 1. FC Miltach) abgelegt. Maxima Heigl, Stefanie Kern und Priscilla Reck (alle 1. FC Miltach) erwarben den orangen Gürtel. Der Prüfung zum orange-grünen Gürtel unterzog sich Leni Schreiner (TV Bad Kötzting). Lea Bergbauer, Lena Geiger (beide TV Bad Kötzting) sowie Michael Hofmann, Franziska Kern, Franziska Mayer und Jonas Vielreicher (alle 1. FC Miltach) dürfen sich erstmals den grünen Gürtel umbinden. (af)

Mobirise

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Miltach startet mit 5:3-Sieg in die neue Saison

In einer temporeichen und über weite Strecken ausgeglichen geführten Begegnung setzte sich Gastgeber Miltach vor 200 Zuschauern mit 5:3 gegen Untertraubenbach durch. Die verdiente Führung zum 1:0 erzielte Max Bretzl in der 14. Minute nach einem Freistoß von Christian Moosburger. Nur eine Minute später (15.) musste der FCM den 1:1-Ausgleich hinnehmen, als Gästespieler Paul Kurz seinen Mitspieler Roland Zangl bediente und dieser das Leder ins Miltacher Gehäuse einschoss. In der 32. Minute wurde Christoph Stangl im Strafraum von den Beinen geholt. Schiedsrichter Stefan Mehrl zögerte nicht und zeigte auf den Punkt. Raphael Kufner trat an und netzte halbhoch zur 2:1-Führung ein. Mit seinem zweiten Treffer erhöhte Max Bretzl in der 36. Minute per Kopfball auf 3:1, nachdem ihn Benedikt Bauer steil geschickt hatte. Sekunden vor dem Pausenpfiff mussten die Gastgeber noch den Anschlusstreffer hinnehmen. Markus Dendorfer spielte den Ball zu Christian Pusl, der am herausgelaufenen Miltacher Keeper zum 2:3 einschob. Ein glückliches Händchen hatte Miltachs Coach Kufner jun. mit der Einwechslung (67.) von Fabian Zollner. Zwei Minuten, nachdem er auf den Rasen kam, behauptete er den Ball vor der Strafraumlinie, zog bis an die linke Außenlinie, legte zurück auf Christian Weiß, der mit einen strammen Schuss die Innenkante des rechten Torpfosten traf und zum 4:2 einhämmerte. Die ehrgeizigen Gäste ließen sich nicht beeindrucken, drängten auf den nächsten Anschlusstreffer und wurden in der 75. Minute auch belohnt. Benjamin Bauer schoss nach Vorlage von Roland Zangl mit einem Flachschuss an Miltachs Keeper vorbei zum 3:4 ein. Nach einem schnell ausgeführten Konter erzielte Tim Welter nach Vorlage von Max Bretzl schließlich den 5:3-Endstand.
Miltachs Reserve unterlag am Sonntag dem 1. FC Raindorf mit 1:2. -af-



FC Miltach startet mit fünf Neuzugängen

Mit der Verpflichtung von fünf Neuzugängen starten beide Miltacher Mannschaften in die neue Saison. Dabei bleiben die Regentaler auch weiterhin ihrer Vereinslinie treu, möglichst Akteure aus dem näheren Umfeld und vor allem jungen Talente an sich zu binden. Erfreulich für den Saisonstart ist, dass trotz des Abstieges die 1. Mannschaft weiterhin zusammensteht, um geschlossen in der Kreisliga auf Punktejagd zu gehen.
Lediglich Christian Stocker hat sich aus dem Spielbetrieb zurückgezogen, bleibt aber dem 1. FC Miltach weiterhin eng verbunden und wird sich in Zukunft an der Seite von Michael Kufner jun. als Co-Trainer engagieren. „Wir waren schon lange auf der Suche nach einen geeigneten Co-Trainer für unser Team, die Zusage von Stocki ist für uns ein wahrer Glücksfall, da er die Mannschaft und vor allem das Miltacher Umfeld bestens kennt“, zeigt sich Miltachs Abteilungsleiter Roland Heigl hoch erfreut.
Mit der Zusage von Christoph Weiß ist es der sportlichen Leitung gelungen, einen erfahrenen Mittelfeldspieler mit viel Potential nach Miltach zu holen. Michael Kufner jun. ist überzeugt: „Christoph ist ein Routinier, wir kennen uns schon seit Jahren aus meiner früheren Teisnacher Zeit. Er passt bestens in unser Team und wird uns mit seiner langjährigen Spielpraxis garantiert weiter helfen.“ In den letzten Jahren war der 29jährige Mittelfeldakteur einer der Leistungsträger beim SV Hohenwarth und konnte sich in der vergangenen Saison 15-mal als Torschütze auszeichnen. Im Trikot der SpVgg Lam sammelte er bereits höherklassige Erfahrungen.
Durch die Verpflichtung des 20-jährigen Offensivspielers Robin Rendler konnten die Regentaler einen erfolgversprechenden jungen Akteur verpflichten. Beim 1. FC Bad Kötzting durchlief er alle Juniorenmannschaften. Neben seinen 18 Einsätzen (4 Tore) bei der Kötztinger Kreisklasse-Reserve, saß Rendler in der letzten Saison beim Landesligateam auf der Reservebank und konnte bei 16 Kurzeinsätzen schon mal höherklassige Luft schnuppern.
Mit drei Eigengewächsen aus dem U-19 Team, Martin Neumeier (Offensiv), Jonas Bretzl (Mittelfeld) und Tobias Wanninger (Defensive) gelang es dem FCM drei Talente in Miltach zu halten. Nach all dem Positiven gibt es auch einige Wehmutstropfen. Michael Neumeier wird nach seinem Kreuzbandriss weiterhin ausfallen und erst im Frühjahr wieder das Training aufnehmen können. Zudem muss Trainer Kufner für etwa drei Monaten auf seinen Mittelfeldspieler Simon Dendorfer verzichten, da er wegen Hausbau für die nächste Zeit ausfällt. -af-


DJK Vilzing gewinnt erneut den Fritz Kreis-Gedächtnispokal
ASV Cham unterliegt im Finale mit 0:1 dem Bayernligisten

FC Miltach belegt Rang 4

In einem spannenden und über weite Strecken ausgeglichenen Finale besiegte Bayernligist DJK Vilzing den ASV Cham knapp mit 1:0 im Endspiel um den Fritz Kreis-Gedächtnispokal. Auch in diesem Jahr bekamen die zahlreichen Zuschauer, die sich dieses einmalige Fußballspektakel im Miltacher Regentalstadion nicht entgehen lassen wollten, attraktive und unterhaltsame Begegnungen zu sehen. Selbst wenn die Ergebnisse noch keine klare Aussagekraft besitzen, so konnten die Trainer an diesem Nachmittag doch einige Eindrücke mitnehmen.
Im Eröffnungsspiel musste der gastgebende 1. FC Miltach gegen den Landesligisten ASV Cham eine klare 1:5-Niederlage hinnehmen. In der zweiten Vorrunde zwischen der DJK Vilzing gegen dem 1. FC Bad Kötzting ließ der Bayernligist keinen Zweifel aufkommen, wer der Favorit auf dem Rasen ist. 4:0 endete diese Partie für die Karmann-Elf. Im Spiel um Platz 3 standen sich der 1. FC Bad Kötzting und der Miltacher FC gegenüber. Die Badstädter wollten sich natürlich mit einem Erfolg gegen den Kreisligisten für die klare Niederlage im Vorspiel revanchieren. In der 12. Spielminute musste sich Miltachs Keeper Tobias Vogl sich mächtig strecken, um einen Schuss von Michael Faber noch über die Querlatte zu lenken. Gegen Enden der ersten Halbzeit fanden die Regentaler besser ins das Spiel, konnten die Begegnung nun offener mitgestalten und sich mit einem glücklichen Null-Remis in die Pause retten. Zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff versenkte Michael Faber aus spitzem Winkel den Ball zum 1:0 in die Miltacher Maschen. Nach einer Körpertäuschung ließ Mario Weber in der 42. Minute zwei Miltacher Akteure stehen und netzte auf 2:0 ein. Der FC Miltach war weiterhin engagiert, zeigte Moral und in der 46. Spielminute belohnte Tim Welter sein Team, nachdem er aus Nahdistanz auf 1:2 verkürzte. Mario Weber erhöhte in der 56. Minute noch auf 3:1 für die Badstädter. Mit einem knappen 1:0 behauptete sich im Finale Vilzing in einem temporeichen Endspiel schließlich gegen Landesliga-Vertreter ASV Cham. -af-




1. FC Miltach scheitert in der Relegation

Verletzung von Tom Schmidberger zu große Hypothek – Uli Hosse bärenstark


Am vergangenen Sonntag hatte die 1. Tischtennis-Herrenmannschaft des 1. FC Miltach beim TSV Stein in der Relegation die große Chance, ihre hervorragende Saison mit dem Aufstieg in die neu geschaffene Verbandsliga zu krönen. Trotz großen Kampfes kassierten die Miltacher jedoch zwei Niederlagen und verpassten damit den Aufstieg.
Vor Ort gab es gleich einen großen Dämpfer. Tom Schmidberger, der erwartungsgemäß tags zuvor in Köln seine beiden deutschen Meistertitel sowohl im Doppel als auch im Einzel verteidigte, hatte sich im Einzelfinale nach einem Sturz eine Verletzung am Handgelenk der Schlaghand zugezogen. Trotzdem stellte er sich zumindest im Match gegen den Vizemeister der Mittelfrankenliga, den TV 1848 Erlangen, in den Dienst der Mannschaft. Die Erlanger standen bereits gegen den FC mit dem Rücken zur Wand, hatten sie doch mit 5:9 gegen den Relegationsfavoriten und Gastgeber TSV Stein verloren. Doch bereits im Eingangsdoppel mit Uli Hosse war klar zu sehen, dass Tom zu stark gehandicapt war, es waren quasi keine aktiven Bälle möglich und so gaben beide nach zwei Sätzen ihr Match gegen Schaub/Ritter auf.
Am Nebentisch blieben Lucas Hielscher und Gerd Wirrer gegen Bönold/Krause chancenlos mit 0:3. Verlass war einmal mehr auf das Miltacher Dreierdoppel Martin Schmidberger und Florian Faschingbauer. Beide drehten gegen Schiebold/Schumacher auf und sorgten mit einem 3:1 für den ersten Miltacher Zähler. Da Tom Schmidberger gegen Schaub zumindest zwei Sätze lang vergeblich versuchte, irgendwie den Gegner zu überraschen, musste er erneut aufgeben. So stand Uli Hosse gegen Bönold mächtig unter Druck. Nach 0:2-Rückstand und Matchball Bönolds im vierten Satz erkämpfte sich der Miltacher noch einen 3:2-Erfolg.
In der Mitte lieferte Florian Faschingbauer Krause, der die Mittelfrankenliga mit einer 27:0-Bilanz dominiert hatte, einen sensationellen Fight. Flo stand nach einer 2:1-Führung kurz vor der Sensation, doch dann zeigte Krause, warum er zu dieser Bilanz gekommen ist und gewann noch mit 3:2. Lucas Hielscher hatte beim 3:1 gegen Schiebold keine großen Probleme. Kein Konzept hatte Kapitän Gerd Wirrer anfangs gegen den Linkshänder Ritter, am Ende behielt er nach 0:2-Rückstand aber mit 3:2 die Oberhand.
Martin Schmidberger, der in dieser Saison einen enormen Leistungssprung gemacht hatte, führte gegen Schumacher schnell mit 2:1. Doch plötzlich agierte er zu zögerlich und nach dem 2:2 ging im fünften Satz nichts mehr zusammen.
Für den erstmaligen Ausgleich sorgte Uli Hosse, der gegen Schaub mit 3:1 gewann – das 5:5 war perfekt. Tom Schmidberger versuchte es gegen Bönold nochmals, doch schnell stand es 0:2. Der Miltacher schaffte es zwar, den Erlanger Zweier mit Rollaufschlägen und passivem Blockspiel zum 2:2 einzulullen, doch im fünften Satz gewann Bönold. Nach einem unglücklichen 10:12 im ersten Durchgang gegen Krause war Hielscher dann ohne Rezept gegen den klaren Favoriten. Alles im Griff schien Florian Faschingbauer gegen Schiebold zu haben, doch am Ende stand es 1:3 aus seiner Sicht.
Bei 5:8-Rückstand gab es zwischen Martin Schmidberger und Ritter den nächsten Fünf-Satz-Krimi. Martin hatte große Probleme mit dem rotationsreichen ersten Ball Ritters, er verkürzte aber dennoch auf 6:8. Gerd Wirrer startete gegen Schumacher mit 11:7, doch plötzlich traf Schumacher jeden Ball und es setzte ein 3:11 und ein 5:11. Im vierten Satz fing sich Wirrer – bis er merkte, dass am Nebentisch das Miltacher Duo bereits aufgab und so bereits der neunte Erlanger Zähler perfekt war. So vergab er noch eine 10:6-Führung.
Nach dieser 6:9-Niederlage und der Tatsache, dass Tom Schmidberger gar nicht mehr gegen Stein antreten würde, war auf Miltacher Seite anfangs etwas die Luft raus gegen den Favoriten und Gastgeber. In den Eingangsdoppeln wurde ein Zähler kampflos abgegeben und auch das neu formierte Duo Hosse/Hielscher harmonierte gar nicht gegen Dubrovin/Mazur. Wieder einmal punktete nur das Duo Schmidberger/Faschingbauer gegen Lindner/Dölling. Gar den 2:2-Ausgleich schaffte Uli Hosse gegen den weißrussischen Spitzenspieler Dubrovin trotz 1:2-Satzrückstandes. Nach dem kampflosen 2:3 hatte auch Florian Faschingbauer keine Chance gegen den überlegenen Gennadi Mazur. Einen großen Kampf lieferte sich Lucas Hielscher mit Barynskyy, nach 0:2-Rückstand musste er sich am Ende knapp mit 2:3 geschlagen geben.
Kapitän Gerd Wirrer blieb von Anfang an bissig gegen Ilja Mazur und so war dem aufschlagstarken Steiner schnell der Zahn gezogen beim beeindruckenden 3:0 Wirrers. Auch Martin Schmidberger lieferte gegen Dölling. Er musste sich zwar mächtig strecken gegen den nie aufsteckenden Steiner Kapitän, doch die unnachahmlichen Schmidberger-Rückhandbomben führten zum 4:5 der nie aufsteckenden Regentaler.
Das Highlight des Tages war die Paarung Hosse gegen Zrazhavets. Gegen den in der Landesliga nur zweimal bezwungenen ebenfalls aus Weißrussland stammenden Spitzenmann lief Uli zu großer Form auf. Immer wieder überraschte er den wieselflinken Linkshänder mit irren Knallern direkt über dem Tisch. Nach einer 2:1-Führung erzauberte sich Uli im vierten Satz gar eine 9:5-Führung, doch dann zeigte sich die ganze Klasse des Steiner Einsers, der gegen den nicht nachlassenden Hosse gerade hier seine besten Bälle auspackte und mit 11:9 zum 2:2 ausglich. Damit war der Widerstand von Miltachs Routinier gebrochen, was die hervorragende Leistung jedoch keineswegs schmälerte. Nach dem kampflosen 4:7 hatten Lucas Hielscher gegen Mazur und Florian Faschingbauer gegen Barynskyy nicht mehr die Moral, zurückzuschlagen, so war die 4:9-Niederlage perfekt.
Dieses Scheitern in der Relegation tut der insgesamt überragenden Saison der Wirrer-Truppe keinen Abbruch. Angesichts der Umstände ist eher die ausgezeichnete Moral, die die Regentaler an diesem Marathontag an den Tag legten, bewundernswert. Außerdem kann es laut BTTV möglich sein, dass trotz der verpatzten Relegationsspiele auch der Zweite der Oberpfalzliga in die neu geschaffene Verbandsliga hochgezogen wird. 


Blick in die Geschichte

FCM-Historie

Die Anfänge

Im Frühjahr 1923 hatten sich sieben Gründungsmitglieder um den jungen Lehrer August Högl beim Brunnerwirt versammelt und den Fußballclub Miltach gegründet. Der Verein begann 1923 mit 18 und hatte 1950 59 männliche Mitglieder, Frauen waren zunächst nicht im FC. 1960 sind dann neben 62 männlichen auch drei weibliche Mitglieder verzeichnet.  
Mit dem Bau der Turnhalle neben der Schule und der Mehrzweckhalle neben dem Sportgelände durch die Gemeinde wurden die Trainingsmöglichkeiten erheblich ausgeweitet und der FC entwickelte sich immer stärker zu einem Breitensportverein.

Die 50-er Jahre

1950 wurde der FC Miltach aus finanziellen Gründen von den Verbandsspielen ausgeschlossen und bereits ausgetragene Spiele gestrichen. 1951 erhielt der Verein zur Verlegung eines Hochspannungsmasten und der Verbreiterung des Spielfeldes einen Zuschuss gewährt. Zu Auswärtsspielen wurde mit Lastwagen, die zur Personenbeförderung zugelassen sein mussten, gefahren, da Busse unerschwinglich waren. Bei Spielen kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen im und am Rande des Spielfeldes.

Sportplatzbau

In den 1960er Jahren erhielt der FC nach Zuschüttung des nahegelegenen Altwassers seinen ersten Rasenplatz mit einem Zaun, um die Bälle nicht mehr so oft davonschwimmen zu sehen. Trotz vieler skeptischer Miltacher wagte der FC den Anlauf zum Neubau eines vergrößerten Sportgeländes. 1978 konnte der Trainingsplatz als Hartplatz freigegeben werden, 1979 dann als Rasenspielfeld. Das Vereinsheim wurde im Mai 1981 fertiggestellt und die Sportanlage mit einem Fest im August gebührend eingeweiht. Im Herbst 1988 wurde innerhalb von zwei Wochen die „ABM-Kurve“ für 1500 Zuschauer gebaut. An Martini 1988 sahen 4500 Gäste einen glanzvollen 3:0-Sieg gegen die SpVgg Fürth.  

Das Kelheimer Drama

Es war der größte Tag in der Vereinsgeschichte, gleichzeitig aber auch einer der traurigsten. Am 17. Juni 1988 schrieb der FC Miltach Fußballgeschichte. Als Vizemeister der Landesliga Mitte hatte die Elf von Trainer Alois Kreis im ersten Relegationsspiel den hoch favorisierten Jahn Regensburg mit 2:0 ausgeschaltet. In Kelheim stand dann am Tag der Deutschen Einheit das entscheidende Match gegen die Truppe der Fußballlegende Helmut Haller an. 8 000 Fans, unter ihnen mindestens 5 000 Anhänger des Dorfclubs aus dem Regental, sahen einen Kampf auf Biegen und Brechen. Die Ereignisse dieses Tages fasste damals
Alois "Boda" Breu in einem bemerkenswerten Artikel zusammen (siehe unten). 


Die Tragödie nahm mit halbstündiger Verspätung – zu viele Fans stauten sich zur vorgesehenen Anstoßzeit noch an den hoffnungslos überforderten Kassen – ihren Lauf: Der FC Miltach, der auch die angeschlagenen Thomas Schwarz und Sepp Schmidberger aufbot – Ludwig Martin stand nach seiner Verletzung aus dem Weiden-Spiel noch immer nicht zur Verfügung –, legte, lautstark nach vorne gepeitscht, kräftig los.

Führung

1:0 in der 16. Minute durch einen abgefälschten Bernhard Scheuerer-Freistoß aus 22 Metern. 2:0 in der 23. Minute durch Kapitän Karl-Heinz Zollner aus spitzem Winkel. Kelheim war in Miltacher Hand. Schon waren einige Träumer mit ihren Gedanken im „Stadion an der Grünwalder Straße“ in Bayernliga-Punktspielen gegen den TSV 1860 München.

Ausgleich

Doch das junge FCM-Team vergaß in den Minuten nach der schnellen 2:0-Führung, dass noch über eine Stunde zu absolvieren war und stürmte munter weiter. Das Ergebnis daraus war, dass die durch zahlreiche Ex-Profis verstärkten und von Ex-Nationalspieler Helmut Haller trainierten Schwaben bereits zur Halbzeit durch zwei Kontertore ausglichen. Das Spiel stand auch nach 90 Minuten 2:2. Verlängerung um zweimal 15 Minuten. Die 108. Minute: Bernhard Scheuerer donnert einen 18-Meter-Freistoß ins Netz. 3:2 für den FC Miltach. Nur noch zwölf Minuten bis zur Bayernliga! Gleich nach dem Wiederanstoß holen die Schwaben eine Ecke von rechts heraus: Kurze Ecke, scharfe Flanke in den Fünfmeterraum. In diesem Moment, in der 109. Spielminute, wendet sich die Glücksgöttin vom FCM ab: Christian Münch, einem der besten Manndecker, den die Landesliga jemals gesehen hat, prallt der Ball an den Rücken und von dort ins eigene Tor. 3:3.

Schock

In den folgenden zehn Minuten passiert nichts Wesentliches. Man findet sich gedanklich mit dem Elfmeter-Horror ab. In der 119. Minute versuchen es die Augsburger mit einem Verlegenheitspass in den Rücken der FCM-Abwehr, der den Waldlern während der ganzen Saison sicher keine Probleme bereitet hätte. Doch es musste wohl so sein, dass dem zurücklaufenden Roland Heigl der Ball ausgerechnet jetzt unglücklich versprang, so dass ein Schwabe dazwischenspurten konnte. Der herausgeeilte FCM-Keeper „Girgl“ Nemmer war zwar noch am Ball, dieser jedoch zog es vor, gemächlich ins Miltacher Tor zu trudeln.

3:4! Schock. Wiederanstoß. Freistoß für den FCM. Vergeben. Schlusspfiff durch FIFA-Schiedsrichter Aron Schmidhuber. Die niedergeschlagenen FCM-Fußballer sitzen, ebenso apathisch wie ihre Betreuer und Fans, in der Kabine. Draußen formiert sich auf der Straße der Trauerzug „Kelheim – Bayerischer Wald“.

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