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1. FC Miltach 1923 e.V.

Sportverein

seit 20 Jahren online!

Dem 1. FC Miltach gehören derzeit rund 930 Mitglieder an. Der Verein gehört damit zu den mitgliederstärksten Vereinen im Landkreis. Die Abteilungen können auf viele sportliche und gesellschaftliche Höhepunkte zurückschauen. Oft wird leistungsorientiert Sport betrieben, meistens jedoch stehen die sportliche Betätigung an sich, der Spaß an Sport und Spiel und vor allem die gesunde Bewegung im Vordergrund. Dies wird durch ein breites Sportangebot mit qualifizierten Übungsleitern erreicht und durch konsequente Jugendarbeit in allen Bereichen gefördert. Das Engagement des FCM im Breitensport- und Gesundheitsbereich wurde mehrfach gewürdigt. Vom Bayerischen Fußballverband erhielt der Verein bereits zweimal die Auszeichnung Goldene Raute verliehen.

 Das Gütesiegel Sport pro Gesundheit erhielt der Verein erstmals im Jahr 2010 und wurde bis dato alle zwei Jahre regelmäßig erneuert. Vom BLSV wurde der FC als einziger Verein im Landkreis Cham 2008 als Sozialer Sportverein ausgezeichnet und erhielt 2010 als einziger Club in der Oberpfalz das Prädikat Der Gesundheitsclub im Sportverein. Beim FC Miltach werden gesundheitssportliche Aspekte in beispielhafter Art und Weise in der täglichen Vereinsarbeit umgesetzt, heißt es in den Laudationes zu den Auszeichnungen. Natürlich wird in den Abteilungen auch wettkampforientierter Sport betrieben. Die nachfolgenden Aufstellungen zeigen die Abteilungen und ihr Angebot.

Unsere Sportabteilungen

Fussball

Fußball

Aushängeschild der Fußballabteilung des FC Miltach ist die erste Mannschaft, die in der Kreisliga Ost um Punkte kämpft. Miltachs Reserve spielt in der A-Klasse Ost, die dritte Mannschaft bildet mit dem FC Altrandsberg eine Spielgemeinschaft. Hoffnungsvolle Nachwuchstalente gehören der A-Jugend des FCM an, die in der Kreisliga Ost auf Punktejagd geht. Der Sparte Fußball gehören rund 700 Mitglieder an. 
E-Mail: fussball(at)fcmiltach.de

Damengymnsatik

Volleyball

Die Miltacher Damenmannschaft peilt in dieser Saison den Klassenerhalt an, die Herrenmannschaft will unter den Top Drei der Liga landen.  Großen Trainingsfleiß zeigen die vielen jungen Nachwuchsspieler, die sich der Abteilung  angeschlossen haben. Trainer Manfred "Tiger" Vogl betreut mittlerweile neben den Damen auch eine U13, U14 und U16-Juniorenmannschaft., bestehend aus Jungen und Mädchen. 
E-Mail: volleyball(at)fcmiltach.de

Jazzdance

Tischtennis

Die erste Mannschaft mit Kapitän und Abteilungsleiter Gerd Wirrer tritt in dieser Spielzeit in der Verbandsliga an und steht hier vor einer äußerst schweren Aufgabe. Das Team um Rolli-Starspieler Tom Schmidberger wird komplettiert durch Uli Hosse, Lucas Hielscher, Martin Schmidberger und Flo Faschingbauer. Die zweite Mannschaft  des FCM schlägt sich derzeit in der Bezirksliga achtbar. 
E-Mail: tischtennis(at)fcmiltach.de

Judo

Judo

Die Judoabteilung des FC Miltach bietet an folgenden Tagen Übungsstunden an: Kindertraining Samstag 9.30 bis 11.0 Uhr 6-13 Jahre, Erwachsenentraining Sonntag 18 bis 20 Uhr ab 14 Jahre und Erwachsene. Trainer der Abteilung sind: Helmut Fleischmann, Andrea Weiß, Stefan Vielreicher und Svenja Weinfurtner. Die Abteilung, die auf viele sportliche Erfolge, gerade auch bei den Kindern, verweisen kann, wird von Stefan Vielreicher und Gitte Wanninger geführt. 
E-Mail: judo(at)fcmiltach.de

Tischtennis

Jazzdance

Die Abteilung Jazzdance nahm vor über 20 Jahren mit einer Handvoll tanzbegeisterten Mädchen ihren Anfang. Unter der Leitung von Birgit Venus-Heigl und der Mithilfe von engagierten Clubassistentinnen wuchs die Sparte auf 80 aktive Mitglieder an. Bei mehreren öffentlichen Auftritten präsentierten die Tänzerinnen ihr Können dem Publikum. 2010 mit der Tanzshow "Remember my name“ und 2012 mit "Pina, tanz Farbe in dein Leben". 2015 präsentierte die Jazzdance-Abteilung im Rahmen einer Benefizveranstaltung im Blaibacher Konzerthaus  das Tanztheater "Lebenslinien".  E-Mail: jazzdance(at)fcmiltach.de

Volleyball

Gymnastik

Die Damengymnastik-Abteilung wurde 1972 gegründet.  2013 feierte die Abteilung ihr 40-jähriges Bestehen. Angeboten werden drei Trainingsgruppen: die Montags-Gymnastikgruppe von 18.30 bis 19.30 Uhr,
die Fitnessgruppe am Mittwoch von 19 bis 20 Uhr und das Frauenturnen am Mittwoch von 14.30 bis 15.30 Uhr. Die Übungsleiter bieten in jeder Gruppe ein intensives, abwechslungsreiches Training an. Jeweils am Montag, in der Zeit zwischen 15.30 bis 16.30 Uhr, bietet der FCM Kinderturnen an. Willkommen sind alle Buben und Mädchen mit ihren Eltern. 

Mobirise

Tennis 

Die Tennisabteilung des Miltach, seit vielen Jahren unter Führung von Willi Gröber, hat die Saison abgeschlossen. In diesem Jahr nahm die Abteilung mit zwei Mannschaften am Spielbetrieb teil. Höhepunkte des Jahres waren wieder das Schleiferl-Turnier und das beliebte Sand-Duathlon. 
E-Mail: tennis(at)fcmiltach.de

Mobirise

Lauftreff

Es ist eine bunte und lustige Truppe, die sich  jeden Montag zum Freizeitsport trifft. Im Sommer spielen die Mitglieder des Lauftreffs Fußball auf dem Platz an der B85, im Winter steht in der Halle Volleyball auf dem Plan.  Die Abteilung feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Vom ersten Tag an bis heute steht die Gruppe unter der Leitung von Josef Kufner. 
E-Mail: lauftreff(at)fcmiltach.de

Mobirise

Jugend

Aktiv ist die Jugendabteilung des FC Miltach, die unter der Leitung von Eva Röhrl steht. Die Jugendlichen beteiligen sich alle Jahre an der Säuberungsaktion in Miltach. Unterstützt werden die Aktivitäten der  Jazzdance-Abteilung und auf dem FC-Sommerfest bietet die FCM-Jugendabteilung für die jüngsten Besucher Abwechslung und viel Spaß an.  
E-Mail: jugend(at)fcmiltach.de

AKTUELLE NACHRICHTEN 

Miltachs Volleyballdamen mit Bravour gestartet
3:2 Auftaktsieg beim TB/ASV Regenstauf III
und 3:0 gegen TSV Neutraubling

Der Saisonstart hätte für Miltachs Volleyballerinnen nicht besser verlaufen können, denn mit zwei Siegen und fünf eingespielten Punkten kam das ,,Tiger-Team‘‘ von seinem ersten Auswärtsauftritt in Regenstauf wieder an den Regen zurück.
Die Devise war klar, mit viel Selbstvertrauen in die Saison zu starten, um sich von Beginn an eine gute Ausgangslage zu verschaffen und dieses Vorhaben ist ihnen auch überzeugend gelungen.
Im Auftaktspiel gegen den gastgebenden TB/ ASV Regenstauf III legten die FCM-Damen mit guten Aufschlägen und perfekten Angriffsspiel im ersten Satz gleich den Grundstock und konnten diesen recht klar mit 25:19 für sich entscheiden. Im zweiten Satz fanden die Gastgeberinnen besser ins Spiel und die FCM-Damen hatten mit 20:25 das Nachsehen.
Im dritten Satz verletzte sich die routinierte Angriffsspielerin Stefanie Mühlbauer, so dass der FCM-Coach gezwungen war sein Team umzustellen und schickte Nachwuchsspielerin Amelie Wagner auf das Parkett. Dieses hatte das Miltacher Offensivspiel etwas aus der Bahn geworfen, so dass Regenstauf auch den dritten Satz mit 25:19 für sich entscheiden konnte. Im entscheidenden vierten Satz gelang es den Miltacherinnen nach der Umstellung wieder zu ihrer Stabilität zurück zu finden und durch ein 25:20 den Tiebreak zu erzwingen. Mit viel Moral und einem festen Willen zum Erfolg konnte dieser knapp, aber doch verdient mit 15:13 gewonnen werden.
Im zweiten Spiel gegen den TSV Neutraubling gingen die Miltacherinnen nach dem ersten Erfolg gegen die Gastgeber mit noch mehr Selbstbewusstsein auf das Parkett. Im ersten Satz dominierten sie recht deutlich und gewannen diesen klar mit 25:16. Auch im zweiten Satz behielten die Damen mit 25:20 erneut die Oberhand. Im entscheidenden dritten Satz wurde es noch einmal bis zum letzten Aufschlag spannend. Konkurrent Regenstauf kam immer besser ins Match und forderte die FCM-Damen bis an ihre Leistungsgrenzen zu gehen, aber letztendlich behielten sie die Nerven und konnten auch diesen mit 25:23 für sich entscheiden. (af)     

Mobirise

Unglückliche Miltachs TT-Cracks werden klar unter Wert geschlagen
Desolate Doppel und Fünfsatzmisere führen zum derben 3:9 gegen Zuchering

Am vergangenen Samstag hatte es das Regentaler Verbandsliga Sextett, um den frischgebackenen Rolli-Europameister Thomas Schmidberger mit den in Topbesetzung angetretenen Ingolstädter Vorstädtern aus Zuchering zu tun. Auf Miltacher Seite fehlte einmal mehr Martin Schmidberger, der jedoch kommende Woche wieder ins Training einsteigen will. Youngster Fabian Haberl feierte damit seine Heimpremiere in der Miltacher Ersten.
Die Ambitionen der Hausherren auf Zählbares erlebten jedoch bereits in den Eingangsdoppel herbe Dämpfer. Erst zeigte das Top-Duo Uli Hosse/Tom Schmidberger gegen Kern/Tomasik, dass ganz ohne gemeinsames Training auch keine Abstimmung da sein kann. Zumal Schmidberger enorme Anpassungsschwierigkeiten ans Fußgängertischtennis hatte. Auch Fabian Haberl und Lucas Hielscher hatten gegen Noll/Schminke keinen Auftrag und unterlagen ebenfalls 0:3. 

Besser lief es zumindest zu Beginn für Florian Faschingbauer und Gerd Wirrer gegen Marberger/Freudenberg. Beide starteten blendend mit 11:9, nach dem Satzausgleich verpassten sie es jedoch einen der vier Satzbälle im Dritten zu verwerten und so war auch dieses Match dahin. Nach diesem frühen Schock zeigte dann Uli Hosse gegen den allerdings auch früh aufsteckenden Tomasik sein gewohnt sicheres Angriffsspiel und besorgte so nach drei schnellen Sätzen den ersten Miltacher Zähler. Wie schon letzte Saison hatte Tom Schmidberger den Zucheringer Spitzenspieler Mike Noll eigentlich klar im Griff und wieder reichte es nicht zum Sieg. Bei einer 2:1 Führung drehte sich das Match noch zu Gunsten des immer aggressiver werdenden Zucheringer Einsers. Bärenstark und vor allem voll fokussiert spielte dann Lucas Hielscher gegen Schminke auf.

Lucas hatte das Match Dank tollem eigenem Aufschlag und der unwiderstehlichen Vorhandpeitsche absolut klar im Griff. Beim zwischenzeitlichen 2:4 zeigte sich dann wie grausam Tischtennis doch sein kann. Erst lieferte ein grandios aufspielender Florian Faschingbauer fünf Sätze lang gegen den ebenfalls stark aufspielenden Marberger abwechslungsreiche Ballwechsel vom Feinsten. Trotz einigen Duselbällen Marbergers hatte Flo im Fünften bei 10:9 Matchball konnte diesen jedoch nicht verwerten und es stand 2:5. Dasselbe Bild am Nebentisch bei Gerd Wirrer gegen den mit langen Noppen unangenehm störenden Kern. Nach hartem Kampf auf Augenhöhe hatte Wirrer ebenfalls Matchbälle im Fünften, doch Kern glich bei 9:10 bitter per Netzroller zum 10:10 aus und Wirrer unterlag einmal mehr nach vergebenen Matchbällen.

Dem ganzen die Krone setze dann die Heimpremiere von Youngster Fabian Haberl gegen Freudenberg auf. Fabi startete verständlich nervös ins Match und lag schnell mit 0:2 gegen den routiniert spielenden Freudenberg hinten. Doch Haberl, gut eingestellt und motiviert von seinen Teamkameraden kämpfte sich bravourös zweimal mit 11:9 zurück ins Match. Auch im Fünften war er ständig am Drücker und hatte in der Verlängerung ebenfalls mehrere Matchbälle. Auch hier kein Fortune für den FC denn Zucherings Dreier wehrte bei 11:12 ebenfalls per tödlichem Netzroller Haberls Matchball ab und zog mit 15:13 den Kopf aus der Schlinge. Gar das 2:8 kassierten die konsternierten Regentaler dann als Uli Hosse gegen Noll, wie üblich an diesem Abend ebenfalls in fünf Durchgängen, trotz Kratzen und Beißen eine bittere 9:11 Pleite kassierte. Leider war dann Tom Schmidbergers Schnellzugsieg gegen Tomasik nur noch Ergebniskosmetik, denn zum Abschluss fehlte auch Lucas Hielscher gegen Marberger bei dreimal 9:11 einfach das nötige Quäntchen trotz wiederum guter Leistung. Nach dieser deftigen 3:9 Klatsche heißt es im Miltacher Lager, Krönchen zurechtrücken, einmal schütteln und kommenden Samstag wiederum zu Hause gegen Haiming einfach versuchen das Glück zu erzwingen. Leider wird da Tom Schmidberger wieder fehlen, jedoch ist das Comeback von Martin Schmidberger geplant. -gw-

Mobirise
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Ersatzgeschwächte Miltacher liefern Freising großen Kampf
Verbandsligapremiere für Haberl und Ostermayer – Hosse bärenstark


Viel vorgenommen hatte sich die Miltacher TT-Erste zum Saisonauftakt in Freising. Wollte man doch Revanche für die 7:9 Niederlage aus der Relegation nehmen. Doch es kam wieder einmal anders als Kapitän Gerd Wirrer geplant hatte. Zum Langzeitverletzten Martin Schmidberger, für den ja Fabian Haberl ohnehin bereits gesetzt war, gesellte sich überraschend kurzfristig Samstagvormittag Thomas Schmidberger hinzu, der eigentlich fest zugesagt hatte, sich aber wegen Krankheit abmeldete. Dankenswerter Weise zeigte Michael Ostermayer großartigen Teamgeist und trat die Reise zu den Münchner Vorstädtern spontan mit an. Da auch bei den Hausherren Dreier Eder fehlte war das Unternehmen dann nicht total hoffnungslos.

In den durcheinander gewürfelten Doppeln startete der FC eigentlich ganz gut. Erst setzte sich das neue Einser Doppel Uli Hosse und Gerd Wirrer, die beide auch in Zukunft weiter zusammenspielen sollen, nach hartem Kampf gegen Kirchberger und Ersatzmann Zollner durch. In den fünf Durchgängen hielt besonders der eigentlich wesentlich schwächer eingeschätzte Zollner die FCler mit wilden Vorhandschwingern ständig auf Trab, doch letztlich ließen die beiden Routiniers nichts anbrennen. Am Nebentisch roch alles nach der Sensation, als Lucas Hielscher und Fabian Haberl den klar favorisierten Bulenda/Bartoszkiewicz alles abverlangten und im Fünften noch mit 6:4 führten. Doch auch in diesem Doppel setzten sich die Routiniers durch. Keine Chance hatten im Dreierdoppel Florian Faschingbauer und Michael Ostermayer gegen Wong/Urban.

Ein gut aufgelegter Uli Hosse (Bild) hielt im ersten Einzel seinen immer gefährlichen und nie aufsteckenden Gegner Bulenda klar in vier Sätzen in Schach. Am Nebentisch bezog Lucas Hielscher einen überraschend klaren Einlauf gegen Kirchberger, der Dank Hielschers Totalausfall der Vorhand nur wenig machen musste. Wiederum ausgleichen konnte Florian Faschingbauer, der gegen den stark aufschlagenden Linkshänder Wong nur in den ersten beiden Sätzen mit dem Service seine liebe Mühe und Not hatte. Nachdem dies abgestellt war, stand Flos Block beim bärenstarken 3:1 Erfolg. Gut startete auch Gerd Wirrer gegen den Polen Bartoszkiewicz. Doch nach 10:8 Führung im ersten Satz schien Freisings Dreier plötzlich einen Gang höher zu schalten und das Match war mit 11:13, 5:11 und 6:11 dahin. Aber die Regentaler ließen sich im ersten Durchgang nicht abschütteln. Denn als Fabian Haberl die verständliche Premierennervosität endlich abgelegt hatte, stand es bereits 0:1 und 10:10 gegen den Anfangs schier über sich hinauswachsenden Reservisten Zollner. Doch Fabian behielt die Nerven und ließ nach den engen 14:12 im Zweiten zwei kaltschnäuzige Sätze zum 4:4 folgen.

Damit feierte er seinem umjubelten ersten Sieg für den FCM. Auch Michael Ostermayer legte erst nach schnellem 0:2 im dritten Satz gegen den routinierten Urban seine Nervosität ab und holte sich diesen respektlos mit 11:9. Doch Urban zeigte sich letztlich noch eine Nummer zu groß. Damit stand es 4:5 und die Regentaler waren noch gut dabei. Den 5:5 Ausgleich holte dann abermals Uli Hosse, der erstmals gegen seinen Angstgegner Kirchberger siegte. Bei diesem überlegenen 3:0 zeigte Uli beeindruckendes Tischtennis und Kirchberger war ausschließlich in der Defensive. Ohne Plan und Vorhand dann Lucas Hielscher abermals gegen Bulenda, der dies drei Sätze lang taktisch blendend auszunutzen verstand. Einen harten Kampf lieferte nun Florian Faschingbauer den starken Bartoszkiewicz. Doch letztlich war hier das verschenkte 10:6 von Flo im Ersten das Zünglein an der Waage beim total engen 10:12, 9:11, 11:9 und 9:11. Gerd Wirrer zeigte gegen Wong ebenfalls einen beherzten Auftritt, anders als in der Relegation wo er einen derben Einlauf bezog, zeigte sich Miltachs Routinier voll auf Augenhöhe. Im Entscheidungssatz konnte keiner wegziehen. Schließlich ließ Wirrer bei 10:9 einen durchaus machbaren Matchball aus und unterlag noch unglücklich mit 13:15. Denn 5:9 Schlusspunkt konnte dann auch Fabian Haberl trotz couragierter Vorstellung gegen den einfach überlegenen Urban nicht verhindern.

Doch trotz dieser Niederlage haben sich die FCler, angesichts der Ausfälle, teuer verkauft und sollten aus dieser couragierten Vorstellung die richtigen Schlüsse ziehen. Zudem sollte der Ein oder Andere im Training die Zügel wieder etwas anziehen, dann ist kommend Woche bei der Heimpremiere gegen Zuchering, hoffentlich wieder mit Tom Schmidberger, auch durchaus Zählbares drin. -gw-

Fünf neue Spieler beim FCM

Mit fünf Neuzugängen startet der 1. FC Miltach in die Saison 2019/20. Wie bereits in den vergangenen Jahren setzen die Verantwortlichen des FCM ihren seit Jahren eingeschlagenen Weg fort, Akteure aus dem näheren Umfeld zu verpflichten. Erfreulich für die Regentaler ist, dass das Team um Trainer Michael Kufner jun. trotz des verpassten Aufstieges in die Bezirksliga zusammengeblieben ist und seine Jungs erneut gemeinsam diese Aufgabe angehen wollen. Lediglich Mittelfeldakteur Christoph Stangl, der sich 1917 dem FC angeschlossen hatte, verabschiedete sich nach dem Saisonabschluss auf unbestimmte Zeit, wobei er ein späteres Zurückkommen bereits angedeutet hatte. 
Mit dem offensiv ausgerichteten 21-jährigen Jonas Hofbauer kommt ein Spieler nach Miltach, der beim ASV Cham mehrere Jahre als Juniorenspieler aktiv war und sich danach dem FC Chamerau angeschlossen hatte. Letzte Saison schaffte der Nachbarclub den Aufstieg in die Kreisliga, wobei er als Stammspieler mit zu den Leistungsträgern gehörte und fünf Treffer beisteuerte. 
Bereits seit längerem hatte Felix Reisinger, der Bruder von Paul Reisinger angedeutet, dass er von dem SV Kollnburg an das Regentalufer wechseln möchte. Nun ist der 24-jährige Mittelfeldakteur im Trikot des FCM mit dabei. 
Mit den drei Eigengewächsen Alexander Daiminger (19) und den beiden 17-jährigen Jonas Schedlbauer und Thomas Bretzl, die unter der Regie von Trainer Siegfried Schedlbauer in der A-Jugend spielten, rücken drei weitere Talente in den Kader. -af-


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DJK Vilzing gewinnt erneut Fritz-Kreis-Pokal in Miltach
DJK schlägt im Finale ASV Cham – Gastgeber FCM landet auf Platz vier


Die zahlreichen Zuschauer, die am Samstagnachmittag in das Miltacher Regentalstadion gekommen waren, um den bereits zum vierten Mal ausgetragenen Fritz-Kreis-Pokal miterleben wollten, wurden für ihr Kommen mit attraktiven Begegnungen belohnt. 
Mit den beiden Bayernligisten DJK Vilzing, dem ASV Cham, sowie dem Landesligisten 1. FC Bad Kötzting kam wieder die Fußball-Elite des Landkreises nach Miltach. Auch wenn es bei diesem Turnier während der Vorbereitungen auf die bevorstehende Saison nicht um wichtige Punkte ging, in einem waren sich aber alle vier Teams einig, verlieren wollte keine Mannschaft, denn schließlich ging es um das Prestige im Landkreis.  
Im Finale setzte sich die DJK Vilzing mit 2:1 gegen den ASV Cham durch. Der gastgebende 1. FC Miltach musste sich erwartungsgemäß im Spiel um Platz drei gegen den 1. FC Kötzting mit 0:5 geschlagen geben. -af-

Miltachs Volleyball-Mädels schlagen sich tapfer: 
Regentalerinnen sind elftbestes U-12 Volleyballteam in Bayern

Nachdem die Miltacher Mädels sich als Oberpfalzmeister behaupten konnten, erkämpften sie sich noch den 4. Rang bei den Nordbayerischen Meisterschaften, was automatisch die Qualifikation zu den Bayrischen Meisterschaften bedeutete.
Am Samstag machten sich nun Sina Knobloch und Louisa Jahn mit ihrem Trainer Manfred Vogl und Co-Trainerin Stephanie Jahn auf den Weg nach Mühldorf am Inn, um sich mit den besten Volleyballteams aus Bayern zu messen.
Im ersten Vorrundenspiel hatten die Miltachs Mädels gegen die Spielerinnen der VG Bamberg II keine größeren Probleme und behielten mit 25:13 und 25:16 die Oberhand. Ohne zwischenzeitliche Erholungspause ging es gleich im nächsten Spiel gegen den Top-Favoriten FTSV Straubing auf das Parkett antreten. Mit 13:25 und 3:25 mussten sie sich zwar geschlagen geben, die Niederlage war voraus zusehen, aber enttäuscht haben die Mädels in diesem Match dennoch nicht.
Im nächsten Duell standen die ,,Tiger-Mädels‘‘ den Spielerinnen der ,,Roten Raben Vilsbiburg‘‘ gegenüber. Auch in diesem 2-Satz-Duell hatten die Miltacherinnen beim 15:25 und 17:25 kaum eine reale Chance dieses Spiel für sich zu entscheiden.
Nach den bisherigen kräfteraubenden Auftritten, die die Miltacherinnen ohne Ersatzspielerin bestreiten mussten, schlichen sich langsam auch die ersten Ermüdenden ihrer Kräfte ein. Nach einer erholsamen Nachtruhe waren Miltachs Mädels am Sonntag zuerst gegen den VG Sulzbach/ Rosenberg gefordert. Der 1. Satz wurde klar mit 25:17 gewonnen. Im zweiten Satz gingen die Sulzbacherinnen mit 9:6 in Front. Doch die FCM-Mädels fanden zu ihrem gewohnten Spiel zurück, glichen beim Stand von 12:12 erstmals aus um mit 25:19 das Match noch für sich zu entscheiden.
In der anschließenden Zwischenrunde mussten sie zunächst gegen den SV Mauerstetten II aufschlagen und sich mit 11:25 und 13:25 geschlagen geben.
Dagegen behielten die FCM-Mädels anschließend gegen die VG Sulzbach/ Rosenheim mit 25:17 und 25:19 wieder die Oberhand.
Im abschließenden Spiel um den elften Platz sammelten Miltachs Mädeln noch einmal alle ihre Kräfte und gewannen das Match gegen den TUS Frammersbach mit 25:17 und 25:17.
Der hart erkämpfte elfte Rang bei den bayerischen Meisterschaften ist für das junge Miltacher Team, das ohne Ersatzspielerin das kräfteraubende zweitägige Turnier bestreiten musste, ein voller Erfolg. Mit dem Klassenerhalt der Damen in der Bezirksliga und dem erstmaligen Aufstieg des Herrenteams in die Landesliga und dem guten Abschneiden des FCM-Volleyballnachwuchses wird deutlich, dass Miltachs Volleyballabteilung auf einen guten Weg ist. -af-


Miltachs TT-Cracks scheitern trotz Top-Leistung in der Relegation: Sieg gegen Oberalteich und bitteres 7:9 gegen Freising – Ligenkonstellation macht Hoffnung

Der Sieg zum Saisonfinale gegen Zuchering machte es möglich, die Regentaler TT-Asse um Kapitän Gerd Wirrer durften vergangenen Sonntag in heimischer Halle das Relegationsturnier zum Klassenerhalt der Verbandsliga ausrichten. Zum direkten Klassenerhalt war aber unbedingt der Sieg in diesem Dreierturnier nötig. Die Miltacher Mehrzweckhalle bot dafür einen würdigen Rahmen, so wurden die zahlreichen Zuschauer und die drei Teams perfekt mit reichhaltigen Kuchen und Grillangeboten bei Laune gehalten. Zum Start trafen die Lokalmatadoren gleich auf den TSV Oberalteich, einen Gegner der sich absolut auf Augenhöhe mit den Hausherren befand. Die richtungsweisenden Eingangsdoppel liefen aber so gar nicht nach Wunsch, denn das Miltacher Einserdoppel Uli Hosse und Lucas Hielscher kassierten gegen Baumgartner/Godovancius, trotz einer 2:1 Satzführung, eine unnötige Fünfsatzpleite.


Peter Bindl und Florian Faschingbauer hatten gegen Kühne/Baumann ebenso wenig zu bestellen bei der Dreisatzniederlage. Damit lastete nach dem schnellen 0:2 Rückstand bereits großer Druck auf dem Dreierdoppel Martin Schmidberger und Gerd Wirrer. Doch die beiden Miltacher blieben cool und besiegten den unangenehmen Materialspieler Kagerbauer und Janker souverän mit 3:1. Im ersten Einzel zeigte dann Uli Hosse einmal mehr, dass auf ihn Verlass ist wenn es darauf ankommt. So machte er mit Baumgartner nach einem 11:0 im Ersten kurzen Prozess in vier Durchgängen. Lucas Hielscher hatte es sich selber zuzuschreiben, dass es gegen Routinier Kühne nur zu zwei Satzgewinnen reichte. In den engen Sätzen Eins und Drei (11:13 und 9:11) ließ er sich immer wieder zu weit vom Tisch drängen. Die erste Miltacher Führung besorgten dann an der an diesem Tag blendend aufgelegte Florian Faschingbauer und Martin Schmidberger. Flo fegte Youngster Godovancius mit druckvollem Konterspiel mit 3:0 vom Tisch. Martin stand diesem in nichts nach und nach schneller 2:0 Führung blieb er im Vierten cool beim engen 12:10 gegen Baumann.

Im hinteren Paarkreuz lieferte sich Gerd Wirrer mit Jancker einen harten Fight. Zwangsläufig ging es hier in einen fünften Satz, hier hatte Wirrer nach schlechtem Start leider mit 7:11 das Nachsehen. Eine deftige Pleite kassierte der chancenlose Altmeister Bindl gegen den Noppenstrategen Kagerbauer mit 0:3. Damit führten die Oberalteicher zur Halbzeit mit 5:4. Uli Hosse tat nun im Spitzeneinzel gegen Kühne nicht mehr als nötig und so ließ er sich auch von den giftigen Noppenaußenblocks zu keiner Zeit nur annähernd aus der Ruhe bringen. Immer eine Lösung parat habend glich er zum 5:5 für den FC aus. Auch Lucas Hielscher, mächtig angefressen von der Niederlage aus Match Eins, zeigte sich nun gegen Baumgartner wieder von seiner Sahneseite. So ließ er es vier Sätze lang mächtige Vorhände hageln. Mausetot schien Flo Faschingbauer nach 10:12 und 3:11 gegen den ebenfalls mit kurzen Noppen agierenden Baumann zu sein. Doch ab Satz Drei präsentierte er sich, bestens taktisch eingestellt von seinen Teamkameraden plötzlich wieder absolut präsent. So schaffte er es letztlich souverän in den folgenden drei Sätzen die Noppen listig zu umgehen und drehte dieses Match noch zu seinen Gunsten. Bei Martin Schmidberger war nach einem engen 9:11 im Ersten gegen Godovancius total der Faden gerissen und es stand nur noch 7:6. Das dies der letzte Zähler für die Niederbayern war, war dem nun bestens aufgelegten hinteren Paarkreuz zu verdanken. Erst zeigte Gerd Wirrer total überlegen mit 11:0, 11:6 und 11:7, wie mit den Noppen Kagerbauers richtig umzugehen ist.

Von Peter Bindls Verunsicherung aus dem ersten Spiel war ebenfalls nix mehr zu sehen, auch hier hatte er drei Sätze lang alles im Griff gegen den immer gefährlichen Jancker. Mit diesem 9:6 Erfolg war also die Hälfte der Strecke geschafft. Nachdem im Nachmittagsspiel der große Favorit aus Freising die Oberalteicher überlegen mit 9:3 besiegte, kam es dann im Abendspiel zum erhofften Finale, wo einmal mehr der Druck auf Seiten der Miltacher lastete, denn den Freisingern reichte bereits ein 8:8 zum direkten Verbandsligaticket.. Auch hier ein Fehlstart in die Eingangsdoppel gegen die klar favorisierten Gäste aus Freising-Lerchenfeld. Erst unterlagen Peter Bindl und Flo Faschingbauer trotz gewonnenem ersten Satz noch sang- und klanglos mit 1:3 gegen Kirchberger/Wong und Uli Hosse und Lucas Hielscher dürften nach der peinlichen 0:3 Pleite gegen Bartoszkiewicz/Bulenda ihren letzten gemeinsamen Doppelauftritt gehabt haben. Wiederum musste das Dreierdoppel Gerd Wirrer/Martin Schmidberger die Kohlen aus dem Feuer holen.

Einmal mehr gelang den beiden das in beeindruckender Manier mit 3:0 gegen Stroh/Schula. Einen Bigpoint verpasste anschließend Lucas Hielscher gegen den unberechenbaren Kirchberger. Lucas spielte bis zur 2:1 und 9:5 Führung groß auf, doch plötzlich traf Kirchberger irre Knaller und konnte so auch zwei Matchbälle Hielschers bei 8:10 abwehren. Im Fünften hatte dann der Freisinger Einser zudem irre viel Glück beim 11:8. Lediglich einen Satz gestattet Uli Hosse dem Polen Bartoszkiewicz beim sichern 3:1 Erfolg. In den vielen langen Halbdistanzduellen hatte Uli auf alles was der listige Pole auch versuchte die passende Antwort. Den Coup des Tages lieferte dann ein wie aufgedreht auftrumpfender Florian Faschingbauer gegen den mit einer 15:0 Bilanz angetretenen Ex-Regensburger Bulenda. Nach einem 8:11 im Ersten drehte Flo mit seiner besten Saisonleistung mächtig am Temporad und lies den vorwiegend aus der Halbdistanz agierenden Bulenda nicht mehr den Hauch einer Chance bei der 3:1 Großtat. Fast dasselbe Bild am Nebentisch bei Martin Schmidberger, der gerade rechtzeitig zu Satzende im Ersten seinen Respekt ablegte und zur Offensive mit 13:11 blies. Mächtig davon beeindruckt war die Messe für Stroh dann im Schnelldurchgang gelesen. Gar das 5:3 legte dann Peter Bindl gegen den schnell überforderten Schula in drei zauberhaften Durchgängen nach. Keine Chance hatte dagegen Gerd Wirrer gegen den bärenstark aufspielenden Linkshänder Wong. Nach dem schnellen 0:2 kam im Dritten eine Strategieänderung dann letztlich beim 9:11 zu spät.

Das Spitzeneinzel zwischen Uli Hosse und Kirchberger bot wiederum Tischtennis auf allerhöchstem Niveau. Uli erkämpfte sich eine 2:1 Führung gegen den mit tollem Ballgefühl ausgestatteten Freisinger Einser. Dieser konterte mit 11:8 und hatte im Fünften, der einen Ritt auf der Rasierklinge glich, wie schon gegen Hielscher einfach das Glück des Tüchtigen. So wehrte er einen Matchball Ulis per kapitalen Netzroller ab zum 5:5 Zwischenstand ab. Ebenfalls ein sehr attraktives Match zeigte Lucas Hielscher gegen Bartoszkiewicz. In diesem kräfteraubenden Halbdistanzduell konnte sich fünf Sätze lang keiner so recht absetzen, bevor sich mit 11:8 dann mit Lucas der physisch Stärkere durchsetzte. Knackpunkt dieser Begegnung war dann schließlich die vierte enge Fünfsatzniederlage der Miltacher, welche ein abermals grandios kämpfender Flo Faschingbauer gegen Stroh nicht verhindern konnte. Florian kam im Entscheidungssatz nach einem 7:10 nochmal zurück, aber Stroh konterte bei 10:10 nochmals absolut schmeichelhaft zum 12:10. Auch Martin Schmidberger gab alles was er nach dem langen Tag noch im Köcher hatte gegen die Ballwand Bulenda. Doch nach einem 11:6 Martins im Ersten hatte Bulenda seinen Flow gefunden und fand auf alle Schmidberger Knaller die passende Antwort. Kurzen Prozess machte dann der nervenstarke Gerd Wirrer in drei Durchgängen gegen Schula und es stand 7:7. Die Spannung erreichte langsam den Höhepunkt, denn mit dem nächsten Freisinger Zähler wäre dieses Relegationsturnier gelaufen gewesen.

Dass es dazu kam, konnte auch Peter Bindl in seinem nun endgültig letzten Spiel in der Miltacher Ersten nicht verhindern. Gegen den abermals groß aufspielenden Youngster Wong half alle Erfahrung nichts mehr, das Match ging mit 0:3 verloren. Nach diesem 7:8 und dem verständlichen Jubel der Freisinger war die Luft auf Miltacher Seite dann raus und das Schlussdoppel zwischen Hosse/Hielscher und Kirchberger/Wong zum 7:9 Endstand war lediglich Makulatur. Trotz dieser ersten Enttäuschung und der Tatsache, dass aus der Aufstiegsrelegation in die Verbandsoberliga kein zusätzliches Team in die Verbandsliga kommt, wird wohl auch der zweite Rang in dieser Relegation zum Ligaerhalt reichen. Zumal die Spatzen bereits den Rosenheimer Rückzug aus der Liga von den Dächern pfeifen. Alles in Allem war es trotz dem unglücklichen Ende eine absolute Werbung für die TT-Abteilung des FC Miltach, die diesen Mammuttag bravourös durchgeführt hatte. -gw-

Mobirise
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Volleyball-Herren steigen in Landesliga auf: 3:1 Erfolg gegen den TV Ebern


Das war Kampf pur bis zum letzten Punktgewinn. Vom ersten Aufschlag an lieferten sich beide Teams ein spannendes Match, in dem der Herausforderer aus Miltach in den kritischen Spielphasen die stärkeren Nerven zeigte und nicht unverdient das bessere Ende für sich hatte.
Mit viel Selbstvertrauen gingen die Gastgeber in den ersten Satz und erspielten sich schnell eine 5:0-Führung. Im weiteren Verlauf fanden die Gäste immer besser in das Match und konnten sich bis auf 15:16 wieder heranspielen. Miltachs Coach Manfred „Tiger“ Vogl nahm daraufhin die erste Auszeit. Miltach schlug wieder druckvoller auf, auch die Angriffe am Netz kamen nun präziser, doch ein drei Punkte Vorsprung (20:17) war schnell wieder verspielt und die Gäste konnten beim 20:20 erstmals ausgleichen. In dieser Situation zeigten die Miltacher Akteure ihre Willensstärken und gewannen letztendlich den 1. Satz noch mit 25:21.
Zu Beginn des zweiten Satzes agierten die Gäste konsequenter, erhöhten den Druck und auf Miltacher Seite schlichen sich die ersten Unsicherheiten ein. Mit 21:15 erspielte sich der TV Ebern einen sechs Punkte Vorsprung. Die Regentaler fingen sich wieder und kämpften sich bis auf 22:23 wieder heran. Dennoch gelang es dem Landesliga-Vertreter den zweiten Satz mit 25:22 für sich zu entscheiden um zum 1:1 ausgleichen.
Hoch dramatisch verlief der dritte Satz. Bis zum 12:11 für die Gastgeber verlief der Dritte recht ausgeglichen. Danach gelang es den Miltacher Akteuren sich bis auf vier Punkte (19:15) abzusetzen. Aufschlag um Aufschlag erkämpfte sich der TV Ebern Punkt um Punkt und konnte beim Stand von 24:24 erstmals ausgleichen. Bei diesem hochdramatischen Spielstand zeigten die Miltacher, welche Energie in ihnen steckt und gaben den Gästen mit 28:26 erneut das Nachsehen und gingen mit 2:1 wieder in Führung.
Im vierten Satz erwischte der Landesliga-Vertreter aus Unterfranken den besseren Auftakt und konnten sich schnell bis auf 16:10 absetzen. In dieser vorentscheidenden Spielphase offenbarten die Gastgeber erneut ihren festen Willen, alles zugeben um den Aufstieg in die Landesliga zu verwirklichen. Beim 19:19 konnten sie erstmal ausgleichen und beim 22:22 zeigten die Gäste Nerven und nahmen erneut eine Auszeit. Dieses half aber nichts mehr, denn mit einem überzeugenden Schlussspurt besiegten sie den Kontrahenten im vierten Satz mit 25:22 und rangen den bisherigen Landesliga-Vertreter aus Ebern mit 3:1 nieder.
Miltachs Spielführer brachte es auf den Punkt: „Wir haben gekämpft und gewonnen, aber einen riesigen Anteil an diesem tollen Erfolg haben wir unseren treuen Fans zu verdanken, die vom ersten Aufschlag an die Miltacher Mehrzweckhalle zum Beben brachten. Nochmals vielen Dank für die Unterstützung. Wir mussten heute bis an unser Leistungslimit gehen, um die sich bietende Chance zu nutzen in der nächsten Saison höherklassig aufzuschlagen. Uns ist natürlich klar, welche großen Herausforderungen auf unseren kleinen Kader in der Landesliga zukommt“. (af)

1.FC Miltach – ein Breitensportverein mit Zukunft 
Mitgliederstand weiter auf hohem Niveau – Berichte
der Abteilungen


Bei der Mitgliederversammlung des FC Miltach standen Rückblickn der einzelnen Abteilungen, Kassenbericht, Genehmigung des Haushaltplanes und Ehrungen auf der Tagesordnung. In seiner Einleitung blickte Norbert Neumeier auf ein erfolgreiches 2018 zurück. Er betonte, dass die vielfältigen Aufgaben, die ein großer Sportverein zu leisten hat, nur bewältigt werden können, wenn alle an einen Strang ziehen. Er bedankte sich bei den Trainern, Übungsleitern und Betreuern für die geleistete Arbeit in ihren Abteilungen. Einen besonderen Dank richtete er an die Gemeinde Miltach sowie an alle Gönner und Sponsoren für ihre Unterstützungen. 





In seinem Grußwort verdeutlichte Bürgermeister Johann Aumeier den hohen Stellenwert, den der FCM in der Gemeinde einnimmt. Nach seinen Worten ist der FC Miltach ein gut funktionierendes Getriebe, in dem sich viele Personen einbringen, um die vielen Aufgaben zu meistern. Speziell auf die neue Schulturnhalle eingehend, wies er darauf hin, dass die vergrößerte Turnhalle bis 2020 fertig gestellt werden soll.

In seinem ausführlichen Bericht über den Mitgliederstand des Vereins verdeutlichte Siegfried Lorenz, dass der FCM bei den Kindern und Jugendlichen etliche Mitglieder an benachbarte Vereine abgeben musste. Diese Abgänge konnten aber durch Zugänge in den Abteilungen Kinderturnen, Kinderfußball und der Skiabteilung wieder ausgeglichen werden. 17% aller Mitglieder beim FCM sind Kinder. Erfreulich sei für den Verein auch, dass immerhin 26% aller Einwohner der Gemeinde Miltach beim FCM organisiert sind. Abschließend mahnte der Ehrenvorsitzende noch einmal an, dass wichtig sei schon frühzeitig die Kinder für den Sport zu begeistern, denn die Zukunft gehört den Kindern. Eine gute Kooperation zwischen dem Kindergarten, der Schule und dem FC sei der Grundstock dazu.

Breitensportverein mit großem Angebot

Einen ausführlichen Überblick für das Kinderturnen und der Damengymnastik gab Ramona Cannizzaro. Regelmäßig nemen zwischen 15 bis 30 Kinder an den wöchentlichen Trainingsstunden am Kinderturnen teil. Neben den Übungsstunden beteiligte sich die Gruppe auch bei dem Martinsumzug, unternahm gemeinsame Wanderungen und erfreute die ältere Generation mit ihrem Besuch im Seniorenheim in Miltach.

Für die Damengymnastik sprechend, erwähnte sie, dass 10 bis 15 Damen viel Freude daran haben. Radtouren und Winterwanderungen runden das Angebot ab. Auch wenn die Abteilung sehr aktiv ist, würden sie sich über Neuzugänge sehr freuen.

Nach den Worten von Birgit Venus Heigl hat die Jazzdance-Abteilung, die seit mehr als 20 Jahren besteht, leider einige Tänzerinnen an benachbarte Vereine verloren. Da momentan die Schulturnhalle nicht zur Verfügung steht mussten ihre Gruppen, außer den Tanzfeen, die samstags in der MZH trainieren, nach Altrandsberg ausweichen. Auch wenn dieses nicht so einfach ist, so wird ihre Abteilung in Zusammenarbeit mit den Eltern, die Fahrdienste organisieren, alles meistern.

Erfreuliches hatte Fußball-Abteilungsleiter Roland Heigl zu verkünden, zumindest was den Herrenbereich betrifft. So hat die 1. Mannschaft gute Chancen über die Relegation wieder den Aufstieg in die Bezirksliga anzustreben. Die Harmonie und der Zusammenhalt im Team stimmt, denn bereits jetzt haben, bis auf einem Spieler alle ihre feste Zusage gegeben auch für 2019/ 20 dem FC Miltach die Treue zu halten. Auch die Zweite, die auf dem 4. Tabellenplatz überwinterte, hat die besten Voraussetzungen die Saison erfolgreich abzuschließen, dass gleiche gilt auch für die Dritte.

Beim Jugendfußball sieht es dagegen momentan nicht so sehr erfreulich aus. Fußball-Abteilungsleiter Roland Heigl verkündete, dass ab der kommenden Saison, bedingt durch einige Abgänge, die SG Altrandsberg kein A-Juniorenteam mehr gebildet kann.
Über die Gruppe Kinderfußball möchte der FC Miltach wieder eine F-Jugend aufbauen. Jeden Dienstag trainieren etwa 28 fußballbegeisterte Kinder in der MZH. Heigl deutete an, dass in nächster Zeit Turniere und Freundschaftsspiele geplant sind. Ein schwerer Verlust für die AH-Spieler war der tragische Unfall von Robert Christl. Dennoch wird es bei der AH nahtlos weitergehen, denn der bisherige U-19 Trainer Siegfried Schedlbauer wird in die Presche springen und der Abteilung vorstehen.

Durchwegs positives konnte Stefan Vielreicher von der Judo-Abteilung berichten. Das Interesse der Kinder und Jugendlichen ist sehr groß. Mitunter kommen über 30 Kinder zum Training, was für die Trainer rein vom Organisatorischem eine große Herausforderung ist. Aber der Trainingsfleiß hatte sich im zurückliegenden Jahr mehrmals ausgezahlt. Erfolgreiche Gürtelprüfungen und die vielen Medaillen und hervorragende Platzierungen bei den Wettkämpfen sind ein Beleg dafür. Viel Spaß hatten die jungen Judokas bei einem gemeinsamen Zeltlager mit ausgiebiger Kanutour.

Für die Jugendabteilung gab Eva Röhrl einen Überblick. So beteiligten sich die Jugendlichen mit einem Stand beim FC-Sommerfest und bei der Rama dama-Aktion in Miltach. Im letzten Jahr ist das Wasser-Skifahren leider ausgefallen, aber in diesem Jahr steht es wieder mit auf dem Programm.

Im vergangenen Jahr konnte der Lauftreff sein 30-jähriges Bestehen feiern. Erfreulich sei für Josef Kufner, dass die Abteilung mit etwa 25 Mitgliedern weiterhin sehr aktiv ist. Neben dem Fußball und Volleyball an der B85, oder im Winter in der Halle, runden gemeinsames Wintergrillen, Bootstouren und Wanderungen auf den Haidstein und zum Jägerkreuz das Gesellige ab.

Für die Ski- und Nordic Walking- Abteilung gab Maria Kreis einen Überblick. In diesem Winter wurden erneut an zwei Wochenenden Skikurse für die Kinder organisiert, auch dass wöchentlichen Skifahren am Arber bereitete den Damen viel Freude. Ein weiterer Höhepunkt für die Abteilung war erneut das Wochenende in Saalbach/Hinterglemm. Maria Kreis zeigte sich sehr erfreut, dass mit Bernhard Holzfurtner wieder ein engagierten Leiter der Abteilung vorsteht.

Nicht ganz so rosig sieht es dagegen in der Tennis-Abteilung aus. Abteilungsleiter Willi Gröber teilte mit, dass augenblicklich nur noch eine Damenmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet ist. Bei den Knaben 14 und bei den Mädchen-Junioren fehlt es leider an Spielern. Über geplante Schnupperkurse möchte man wieder interessierte Jugendliche an sich binden. Ein Höhepunkt im Vereinsleben war letztes Jahr wieder das Sandduathlon. Aktuell gehören 72 Mitglieder der Abteilung an.

Stellvertretend für Gerd Wirrer gab Gerhard Aumeier einen Abriss für die Tischtennis-Abteilung. Nach den beiden Aufstiegen in der letzten Saison läuft es in den beiden TT-Teams erwartungsgemäß etwas zäh. Während die 1. Mannschaft drei Spieltage vor dem Saisonabschluss auf dem Relegationsplatz steht, muss das zweite Team um die Relegation noch bangen. Sollte dieses nicht gelingen, wäre es auch kein Beinbruch.

Dagegen kann die Volleyball-Abteilung auf ihre erfolgreichste Saison seit dem Bestehen zurückblicken, so Abteilungsleiter Manfred Vogl. Das Damenteam schloss die Saison in der Bezirksliga auf einen hervorragenden 5. Tabellenplatz ab. Dagegen hat das Herrenteam am kommenden Wochenende noch alle Chancen sich über die Relegation erstmals für die Landesliga zu qualifizieren. Sehr erfreulich läuft es auch im Jugendbereich. Den Mädels der U12- und U13-Teams ist es gelungen, sich nach vielen Trainingsstunden und mehreren Turniererfolgen u.a. für die Nordbayerischen Meisterschaften zu qualifizieren.

Anschließend gab Hauptkassierer Manfred Peintinger einen Überblick über die Finanzen des 1. FC Miltach. In einer ausführlichen Dokumentation zeigte er alle Aus- und Einnahmen des Vereins auf und verdeutlichte somit, dass der Verein wie schon in den zurückliegenden Jahren auf solide Beine steht. Nachdem Kassenprüfer Alois Kern den Anwesenden bestätigte, dass die umfangreichen Kassenprüfungen ohne Bedenken abgeschlossen wurden, erfolgte die Entlastung des Vorstandes einstimmig. Daraufhin wurde ohne Gegenstimme wurde von den Mitgliedern auch der Haushaltsplan für das Jahr 2020 abgesegnet.

Anschließend regte Norbert Neumeier an, die bisherigen Mitgliedsbeiträge beizubehalten, auch dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Das gleiche auch bei der Anpassung der Vergütungsansprüche von ehrenamtlichen Mitarbeitern.
Im letzten Tagungspunkt informierte Siegfried Lorenz noch über die Änderungen und Probleme, die die neuen Datenschutzrichtlinien mitzubringen.

Abschließend wurden noch langjährige Mitglieder geehrt. -af-







Mobirise
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Skikurse begeistern die Jüngsten

Wie bereits in den vergangenen Jahren organisierte die Skiabteilung des 1. FC Miltach wieder für ihre jüngsten Mitglieder unter der Anleitung von qualifizierten Skilehrern und erfahrenen Betreuern an zwei Wochenenden vier Übungseinheiten. 48 ,,Skizwergerl‘‘ waren es ingesamt. Bernhard Holzfurtner bedankte sich bei Maria Kreis, Annemarie Kreis und Alois Kreis, sowie bei Manuela Hofer und Steffi Holzfurtner für ihre Unterstützungen. Des Weiteren waren Josef Fischer, Matthäus Achatz, Siegfried Peintinger, Markus Zollner und Bernhard Holzfurtner auf den Pisten im Einsatz. Mit einem dekorativen Blumengebinde bedankte sich abschließend Bernhard Holzfurtner noch bei Annemarie Kreis. (af)

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Mobirise

FCM-Skiabteilung unter neuer Führung
Abteilungsleiter Bernhard Holzfurtner will die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen. Für Saalbach läuft die Anmeldung. 

Die Zeit, in der die Miltacher Skiabteilung ohne konkrete Führung agieren musste, gehört seit Dienstag der Vergangenheit an. Bernhard Holzfurtner, selbst ein begeisterter Skifahrer, hat sich bereiterklärt, die seit Dezember 2015 andauernde Vakanz zu beenden und in Zukunft der Skiabteilung vorzustehen. Seiner Einladung zur Versammlung im FC Vereinsheim kamen viele Freunde des Wintersports und des Nordic Walkings nach.

Eingangs betonte Holzfurtner mehrmals, dass er sich dazu bewogen fühle, die Abteilung zuführen. Er betonte aber auch, dass er diese Aufgabe nicht allein bewältigen könne. Durch seine beruflichen Verpflichtungen sei seine Zeit in Miltach knapp bemessen. Er regte deshalb an, dass er aus den Bereichen der Skifahrer und der Freunden am Nordic Walking eine engagierte Gruppe von vier bis fünf Personen bilden möchte, um gemeinsam die Aufgaben angehen zu können. Er ist davon überzeugt, wenn die Anforderungen auf mehrere Schultern verteilt werden, sei vieles möglich und die Abteilung würde davon profitieren. In seinen Ausführungen ging Holzfurtner auch auf die Monate ein, in denen der Verein keinen Abteilungsleiter hatte, aber dennoch die vielfältigen Angebote im Alpinsport, Langlauf sowie im Bereich Nordic Walker weiterliefen.

Ungeachtet der Wahl zum Abteilungsleiter laufen die Vorbereitungen und die Unternehmungen für den Wintersport bereits auf vollen Touren. Die Kinderkurse fanden bereits statt und diese waren für alle Teilnehmer ein voller Erfolg. Wie bereits in den vergangenen Jahren bietet der Miltacher FC auch in diesem Winter für die Senioren wöchentliche Fahrten zum Arber an. Für die Freunde am Langlauf startet der FCM ab kommenden Sonntag sein Angebot, nähere Informationen gibt es über die Presse.

Der mehrtägige Skiausflug nach Saalbach/Hinterglemm von 15. bis 17. März, den der Miltacher FC gemeinsam mit dem Trachtenverein und der Krieger- und Reservistenkameradschaft unternimmt, wird ein Höhepunkt der Wintersaison. Anmeldungen sind bei Annemarie Kreis, Tel. (0 99 44) 18 17, und Ramona Cannizzaro, Tel. (0 99 44) 30 46 52, möglich.

In der anschließenden Wahl wurde Bernhard Holzfurtner bei seiner eigenen Enthaltung einstimmig zum Abteilungsleiter gewählt. Des Weiteren wurde Dorothea Zollner in ihrer Funktion als Schriftführerin bestätigt. Die Mitglieder schenkten auch Karl Schlattl einstimmig ihr Vertrauen, auch in Zukunft die Abteilungskasse zu führen. Im Namen des 1. FC Miltach zeigte sich der Vereinsvorsitzende Norbert Neumeier sichtlich erleichtert, dass die Skiabteilung nun in guten Händen liegt. (af) 

Die goldene Ära des FC Miltach
Ehemalige Spieler treffen sich

Die Goldene Ära des 1. FC Miltach begann 1985 mit dem Aufstieg in die Landesliga Mitte und sollte mit insgesamt 17 Jahren Zugehörigkeit zu dieser Klasse eine nicht für möglich gehaltene Erfolgsgeschichte werden.

Abteilungsleiter Roland Heigl war angenehm überrascht von der großen Beteiligung und erläuterte den Entstehungsgrund für dieses Treffen. Es war ein äußerst trauriger, nämlich der tragische Tod von Armin Stangl im letzten Jahr. Weil zahlreiche ehemalige Mannschaftskameraden sich an der Beerdigung beteiligten, entstand der Gedanke, dass sich alle ehemaligen Landesligaspieler und die Funktionäre dieser Zeit einmal treffen sollten. Roland Heigl und sein Stellvertreter Alois Kreis setzten diese Idee nun in die Tat um. Fast 40 Ehemalige waren am vergangenen Freitag der Einladung in die „Alte Post“ gefolgt (Bild) und es gab viele freudige Wiedersehen und man wurde nicht müde, die vergangenen „Heldentaten“ neu aufleben zu lassen und viele schöne Momente in Erinnerung zu rufen. Unter den Geladenen auch die ersten „Legionäre“ im Spielerkader, nämlich Thomas Schwarz und Norbert Neumeier, Letzterer mittlerweile seit siebzehn Jahren 1. Vorsitzender des 1. FC Miltach, der Ehrenvorsitzende Siegried Lorenz und Kassier Manfred Peintinger.

In einer Schweigeminute wurde an die Verstorbenen erinnert, die an diesen Erfolgen maßgeblich beteiligt waren: Fritz Kreis, die langjährige gute Seele und treibende Kraft im Verein, Armin Stangl, legendärer Abwehrrecke, Heinrich Vogl, langjähriger Betreuer der Ersten Mannschaft und Martin Nemmer. Alois Kreis betonte in seinen Begrüßungsworten wie beeindruckend die hervorragende Kameradschaft in dieser „Leistungsgesellschaft“ für ihn war und dass es im oft Leid tat, dass er nur elf Spieler in der Startelf aufstellen konnte.     

Die Höhepunkte

Nach dem Aufstieg 1985 in die Landesliga hatten viele sogenannte Experten den baldigen Wiederabstieg prophezeit, doch die Mannen um Spielertrainer Alois Kreis belehrten diese Skeptiker eines Besseren und spielten von Anfang an, 17 Jahre lang, eine beachtliche Rolle im 18er Feld der Landesliga. Der Neuling verwässerte nicht das Niveau der Liga, wie von Ambergs Trainer und Ex-Nationalspieler „Aki“ Schmidt befürchtet, sondern belegte am Ende der Saison 85/86 Platz sieben. Trotz des Abgangs von Ludwig Martin 1986 zum Bundesligisten 1. FC Nürnberg gehörte der 1. FCM nicht zu den Abstiegskandidaten, sondern belegte am Schluss den vierten Tabellenplatz und „Luwerl“ Martin, der sich in Nürnberg nicht wohl fühlte, war bereits in der Winterpause zurückgekehrt. Bernhard Bucher und Bernhard Scheuerer waren die Neuzugänge im Jahr 1986. Mit der Saison 87/88 begann das aufregendste, spannendste aber auch erfolgreichste Jahr des 1. FC Miltach und bleibt wohl für immer unvergessen. Die Landesliga hatte kräftigen Zuwachs „von Oben“ bekommen. Aus der Bayernliga waren nämlich die Amateure des 1. FC Nürnberg, die SpVgg Weiden und der ruhmreiche, mehrfache Deutsche Meister, SpVgg Fürth abgestiegen und die Liga wurde auf 20 Vereine aufgestockt.

Die Miltacher ließen sich von der Prominenz nicht schocken und legten mit 10:0 Punkten einen fulminanten Saisonstart hin. Am zwölften Spieltag war man zusammen mit der SpVgg Weiden (beide 21:1 Punkte) Tabellenführer und man holte in Weiden vor 4000 Zuschauern eine hochverdientes 2:2. Am 17. Spieltag war Miltach mit 31:3 Punkten immer noch Tabellenführer und empfing am Martini Kirchweihtag den Verfolger SpVgg Fürth, der vor 4700 Zuschauern mit 3:0 abgefertigt wurde. Spätestens da wusste man auch in Fürth, wo das kleine Miltach liegt. Miltach und Weiden lieferten sich weiter ein Kopf an Kopf Rennen und am 23. April kam es in Miltach vor etwa 6000 Zuschauern zum Duell der mit 49:7 Punkten punktgleichen Tabellenführer. Am Ende dieses wohl denkwürdigsten Spieles, das je in Miltach stattgefunden hat, gab es ein gerechtes 2:2 Unentschieden und die Chance auf die Meisterschaft war immer noch greifbar. Am darauffolgenden Mittwochspieltag verlor man zu Hause gegen die SpVgg Ansbach völlig überraschend mit 0:1 und hatte nach dem Unentschieden der SpVgg Weiden gegen den FSV Bad Windsheimes nun einen Punkt Rückstand. Weil beide Vereine ihre restlichen Spiele alle gewannen, war man am Ende mit 66:10 Punkten und 106:32 Toren „nur“ Vizemeister und das hieß für den 1. FCM wieder einmal Relegation, allerdings diesmal in der Landesliga.

Das gerade mal 1000 Einwohner zählende Bayerwalddorf kämpfte mit Fußball Größen wie dem SSV Jahn Regensburg und Schwaben Augsburg um den Aufstieg in die Bayernliga - und scheiterte nur denkbar knapp. Die Fußballfans des gesamten Bayerischen Waldes pilgerten zu den beiden Relegationsspielen nach Straubing und Kelheim um zu sehen, ob den Miltachern vielleicht die Sensation gelingt und damit der Aufstieg in die damals höchste Fußball Amateurklasse Bayerns. Mit der Unterstützung von 6000 Fans gewann der Außenseiter in Straubing gegen den Jahn aus Regensburg mit 2:0 durch Tore von Thomas Schwarz und Bernhard Scheuerer. Damit kam es am 17. Juni in Kelheim vor etwa 8000 Zuschauern zum alles entscheidenden Spiel gegen Schwaben Augsburg, trainiert von einem der bekanntesten deutschen Fußball Idole, Helmut Haller. An Dramatik war dieses Spiel kaum zu überbieten. Nach einer 2:0 Führung durch Bernhard Scheuerer und Karl-Heinz Zollner konnte Augsburg noch vor der Halbzeit ausgleichen.

Die zweite Halbzeit sah zwei gleichwertige Mannschaften und so stand es am Ende der regulären Spielzeit 2:2. Also Verlängerung. Miltach schaffte die erneute Führung durch einen Freistoß von Bernhard Scheuerer bevor sich die Glücksgöttin den Augsburgern zuwandte und diese durch zwei äußerst glückliche Treffer, das 3:4 fiel in der 119. Spielminute, als Sieger vom Platz gingen.

Trotz aller Sympathiekundgebungen der aus dem gesamten Bayerischen Wald angereisten Fans des 1. FCM der wohl traurigste Tag in dessen Vereinsgeschichte.
All diese fantastischen Erlebnisse und noch viele weitere machten am vergangenen Freitag die Runde und es war oft verblüffend wie genau sich der Einzelne noch an Details aus dieser Zeit erinnern konnte. Am Ende sah man nur zufriedene Gesichter und alle waren sich einig, dass es auf jeden Fall Wiederholungen geben soll. -ws-

Mobirise
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Medaillen für Judokinder

Von einem Freundschaftsturnier, dem letzten Judoturnier des Jahres 2018 kam der Nachwuchs des 1. FC Miltach mit vielen Medaillen und strahlenden Gesichtern zurück. Eine Bronzemedaille erkämpfte sich Sandra Bauer, Nina Christl, Helena Haimerl, Franziska Kern, Aaron Venus und Julia Vielreicher.
Maximilian Bauer und Sandro Pinzinger erreichten je eine Silbermedaille. Jakob Christl, Maxima Heigl, Mia Heigl, Stefanie Kern, Jasmin Ociepka und Svenja Weinfurtner standen ganz oben auf dem Siegerpodest und wurden mit je einer Goldmedaille belohnt. -af- 

Goldene Raute mit Ähre für den FCM. Im Rahmen der Weihnachtsfeier wurde dem 1. FC Miltach erneut eine große Ehrung  zuteil. Aus den Händen von BFV-Kreisehrenamtsbeauftragtem Georg Höcherl konnten Vorsitzender Norbert Neumeier die ,,Goldene Raute mit Ähre‘‘ entgegennehmen. Nach den Worten Georg Höcherls zählt der 1. FC Miltach zu den mitgliederstärksten Sportvereinen des Landkreises. Seit vielen Jahren nimmt der FC eine Vorreiterstellung im Bereich des Breitensports und der Gesundheitsförderung ein. Bereits 2010 wurde dem Miltacher FC das ,,Gütesiegel Sport pro Gesundheit‘‘ vom BLSV überreicht.  Die Ehrung ,,Goldene Raute mit Ähre‘‘ geht nicht an eine einzelne Person, sondern an den gesamten Verein, somit an alle Abteilungen und jeden aktiven und passiven Mitarbeiter und Unterstützer.  Für diese Auszeichnung müssen verschiedene Kriterien in den Bereichen Ehrenamt, Jugend-, Breiten- und Freizeitsport, sowie Gesundheit und Prävention erfüllt werden. Georg Höcherl betonte, dass der FCM von den 40 möglichen Punkten in allen Bereichen den Anforderungen mehr als entsprochen habe. Er ließ nicht unerwähnt, dass der Verein im Ehrenamtsbereich sehr aktiv sei. Im Bereich der Jugendarbeit sei hervorzuheben, dass mit dem Kindergarten und der Grundschule eine enge Zusammenarbeit besteht, um den Kindern und Jugendlichen   frühzeitig vielfältige Möglichkeiten anzubieten, sich sportlich zu betätigen. Auch im Breitensport ist der FCM sehr aktiv: Ganzgleich ob Nordic Walking, Lauftreff, Damenturnen und Damengymnastik, Skilanglauf, Jazzdance, Volleyball, Tischtennis oder Judo: Für alle hält der FC   Passendes bereit.  Georg Höcherl erklärte, dass er gerne wieder nach Miltach kommen würde, um dem die nächst höhere Ehrung überreichen zu können. -af-

Monika Vogl Ehrenmitglied. Für ihr langjähriges Engagement im Bereich der Damengymnastik wurde Monika Vogl zum Ehrenmitglied des FC Miltach ernannt. Vorsitzender Norbert Neumeier zählte in seiner Laudatio all die Verdienste von Monika Vogl auf, die sie sich seit 1973 mit der Gründung der Damengymnastikabteilung erworben hat. Neben der Verantwortung als Abteilungsleiterin war sie gleichzeitig auch als Übungsleiterin sehr aktiv. 1982 übergab sie die etablierte Abteilung an ihre Nachfolgerinnen. Auch in der Folgezeit ließ sie die Damenabteilung des FCM nicht aus den Augen und arbeitete stets als Übungsleiterin in unterschiedliche Damengruppen mit. Bemerkenswert ist auch ihre Kreativität. Immer wieder bringt sich Monika Vogl mit neuen Ideen ein, um die Übungsstunden abwechslungsreich zu gestalten. Legendär sind unter anderem ihre Frühstückswanderungen. 

Uli Hosse neuer doppelter Miltacher TT-Vereinsmeister
3:2 Finalsieg gegen Wirrer – Doppeltitel mit Stefan Vogl

Die Miltacher Tischtennisabteilung ermittelte wieder ihre neuen Vereinsmeister. Nachdem es leider wie jedes Jahr einige kurzfristige Absagen gab, fand sich doch eine schöne Truppe in der Miltacher Mehrzweckhalle ein, um in sehr lockerer und kameradschaftlicher Atmosphäre den Nachfolger von Titelverteidiger, sowohl Einzel als auch Doppel, Florian Faschingbauer zu ermitteln.


Wie üblich wurden die Doppel zusammengelost und es ergaben sich wieder sehr lustige Paarungen. In dieser Konkurrenz war im Modus Jeder gegen Jeden gleich das erste Match das vorgezogene Endspiel. Hier trafen Uli Hosse und sein Partner Stefan Vogl auf Benedikt Vogl und Florian Faschingbauer und sicherten sich bereits in Spiel Eins in drei knappen Sätzen mit 3:0 quasi den Titel. Für Flo und Bene blieb der zweite Platz. Auf den dritten Platz landeten Alex Conrady und Peter Bindl. Die selbsternannten Topfavoriten Andreas Baumgartner und Martin Schmidberger wurden Vorletzter.

Die Einzelkonkurrenz startete die Vorrunde in zwei Gruppen, wobei die beiden Erstplatzierten ins Halbfinale aufstiegen. Hier hatte Topfavorit Uli Hosse in Gruppe A mehr Mühe als erwartet, den Gruppensieg zu erringen. Gegen Gerd Wirrer zitterte sich Uli zu einem 3:2. Gegen Benedikt Vogl und Martin Nelz ließ er nix anbrennen. Als Zweiter folgte ihm dann Abteilungsleiter Gerd Wirrer in Halbfinale.

Härter umkämpft war dagegen die Gruppe B. Hier machten der top aufgelegte Altmeister Peter Bindl, Titelverteidiger Flo Faschingbauer und Martin Schmidberger die beiden Halbfinalisten unter sich aus. Den Gruppensieg holte sich mit zwei Fünfsatzerfolgen Martin Schmidberger knapp vor Peter Bindl der Faschingbauer mit 3:1 auf Rang Drei verdrängte.
Damit standen die beiden Halbfinals fest. Im ersten Duell zwischen Uli Hosse und dem Miltacher Goldhändchen Peter Bindl traute man kaum seinen Augen so grandios legte Peter vor. In Satz bombte er Uli vom Tisch und führte auch im zweiten klar. Doch Uli rettet den Satzausgleich und letztlich auch das tolle Mach mit 3:2 zu seinen Gunsten.

Im anderen Semifinale hatte es der favorisierte Martin Schmidberger mit Gerd Wirrer zu tun und startete auch gleich top ins Match und legte ein 1:0 und 2:1 vor. Letztlich siegte aber mit Gerd Wirrer nach fünf Durchgängen der Zähere.
Rang Drei wurde wie üblich nicht ausgespielt und so ging es sogleich ans Finale. Mit Uli holte sich der klar bessere Satz Eins, aber Miltachs Einser nahm es ebenso wie sein Gegenüber nicht so bierernst und so ging es nach vielen schönen Ballwechseln auch hier in den Entscheidungssatz. Diesen holte sich „souverän“ mit 11:9 Miltachs Legionär.

Damit hieß der neue Miltacher Vereinsmeister 2019 sowohl im Einzel, als auch im Doppel Uli Hosse. Bei der anschließenden Siegerehrung überreichte Abteilungsleiter Gerd Wirrer den Wanderpokal an den verdienten neuen Champion und es wurde anschließend noch deftig gefeiert. -gw-


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Ehrungen beim FC Miltach

FCM-Vorsitzender Norbert Neumeier bedankte sich bei der Weihnachtsfeier bei seinen Funktionärskollegen, die sich regelmäßig in die Vereinssitzungen einbringen, bei allen Abteilungsleitern, Trainern und Aktiven. Und bei den vielen fleißigen Helfern, die es durch ihre tatkräftige Unterstützung erst ermöglichen, dass der Sportverein die vielfältigen Veranstaltungen durchführen kann. Auch Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft standen heuer wieder an:
40 Jahre: Alexander Beier, Helmut Fleischmann, Josef Fischer, Herta Häusl, Thomas Raab, Christine Treitinger, Thomas Welter, Günther Zollner, Gabi Achatz, Annemarie Peintinger und Kerstin Kreis.
50 Jahre: Gerhard Aumeier, Anita Hartl, Erna Heigl, Dieter Renner, Albert Schedlbauer, Anna Steinbauer, Hilde Zollner und Edeltraud Mühlbauer.
Die besondere Ehrung für 70 Jahre Mitgliedschaft beim 1. FC Miltach wurde Josef Holzapfel zuteil. - Unser Bild zeigt die Geehrten. 

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Rückblick: Mit der sportlichen Bilanz zufrieden

Die Fußball-Abteilung des 1. FC Miltach hat seine Spieler, Gönner und Mitarbeiter zu einer vorweihnachtlichen Feierstunde  eingeladen. Alois Kreis bezeichnete die gute Zusammenarbeit in der Abteilung als familiär, was auch der Grundstock für die positiven Ergebnisse sei. Norbert Neumeier kam zu dem Fazit, dass alle Mannschaften mit den bisher gezeigten Leitungen zufrieden sein können. Bestens gerüstet sieht Norbert Neumeier die von Siegfried Schedlbauer seit Jahren trainierten Junioren, um im kommenden Jahr wieder voll anzugreifen. Mit 16 Punkten belegen dessen Jungs den 7. Tabellenplatz. Auf dem 6. Rang liegend geht die von Günther Vogl angeführte 3. Mannschaft in die Winterpause. Erfreulich ist dabei, dass die SG Miltach III/Altrandsberg II in dieser Saison lediglich ein Punktspiel absagen musste. Günther Vogl ist es gelungen, immerhin 40 Akteure zu animieren, die in der B-Klasse 6 gemeinsam um Punkte kämpfen.

Die 2. Mannschaft legte einen fulminanten Saisonstart hin und hat sich mit 25 Punkten auf den 4. Tabellenplatz eingespielt. Nach einem etwas holprigen Saisonstart hat sich die 1. Mannschaft gefangen und rangiert mit 35 Punkten am Jahresende auf den Relegationsplatz. Trotz einiger Startprobleme und den vielen Langzeitverletzten hat der Kreisligist ein Optimum an Punkten eingefahren. Bemerkenswert ist, dass in den drei Mannschaften im Herrenbereich 94 Spieler aus der näheren Umland aktiv sind.

Nach der sportlichen Rückblende bedankte sich der Vereinsvorsitzende bei allen Trainern, Betreuer, Sponsoren und Gönnern für die Unterstützung. Mit einen weihnachtlichen Gebinde bedankte sich die Abteilung noch den weiblichen Mitarbeitern Sonja Zistler, Ramona Cannizzaro und Andrea Neumeier für ihren Einsatz neben dem Spielfeld. In den Augen der Spieler war große Beklemmung abzulesen, als der Hl. Nikolaus mit seinem finsteren Gesellen das Vereinsheim betrat und sein goldenes Buch öffnete. Dabei kamen positive, aber auch viele negative Eintragungen zutage. Der Krampus musste deshalb seine Rute des Öfteren schwingen… -af-

AUS DEN ABTEILUNGEN 

Blick in die Geschichte

FCM-Historie

Die Anfänge

Im Frühjahr 1923 hatten sich sieben Gründungsmitglieder um den jungen Lehrer August Högl beim Brunnerwirt versammelt und den Fußballclub Miltach gegründet. Der Verein begann 1923 mit 18 und hatte 1950 59 männliche Mitglieder, Frauen waren zunächst nicht im FC. 1960 sind dann neben 62 männlichen auch drei weibliche Mitglieder verzeichnet.  
Mit dem Bau der Turnhalle neben der Schule und der Mehrzweckhalle neben dem Sportgelände durch die Gemeinde wurden die Trainingsmöglichkeiten erheblich ausgeweitet und der FC entwickelte sich immer stärker zu einem Breitensportverein.

Die 50-er Jahre

1950 wurde der FC Miltach aus finanziellen Gründen von den Verbandsspielen ausgeschlossen und bereits ausgetragene Spiele gestrichen. 1951 erhielt der Verein zur Verlegung eines Hochspannungsmasten und der Verbreiterung des Spielfeldes einen Zuschuss gewährt. Zu Auswärtsspielen wurde mit Lastwagen, die zur Personenbeförderung zugelassen sein mussten, gefahren, da Busse unerschwinglich waren. Bei Spielen kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen im und am Rande des Spielfeldes.

Sportplatzbau

In den 1960er Jahren erhielt der FC nach Zuschüttung des nahegelegenen Altwassers seinen ersten Rasenplatz mit einem Zaun, um die Bälle nicht mehr so oft davonschwimmen zu sehen. Trotz vieler skeptischer Miltacher wagte der FC den Anlauf zum Neubau eines vergrößerten Sportgeländes. 1978 konnte der Trainingsplatz als Hartplatz freigegeben werden, 1979 dann als Rasenspielfeld. Das Vereinsheim wurde im Mai 1981 fertiggestellt und die Sportanlage mit einem Fest im August gebührend eingeweiht. Im Herbst 1988 wurde innerhalb von zwei Wochen die „ABM-Kurve“ für 1500 Zuschauer gebaut. An Martini 1988 sahen 4500 Gäste einen glanzvollen 3:0-Sieg gegen die SpVgg Fürth.  

Das Kelheimer Drama

Es war der größte Tag in der Vereinsgeschichte, gleichzeitig aber auch einer der traurigsten. Am 17. Juni 1988 schrieb der FC Miltach Fußballgeschichte. Als Vizemeister der Landesliga Mitte hatte die Elf von Trainer Alois Kreis im ersten Relegationsspiel den hoch favorisierten Jahn Regensburg mit 2:0 ausgeschaltet. In Kelheim stand dann am Tag der Deutschen Einheit das entscheidende Match gegen die Truppe der Fußballlegende Helmut Haller an. 8 000 Fans, unter ihnen mindestens 5 000 Anhänger des Dorfclubs aus dem Regental, sahen einen Kampf auf Biegen und Brechen. Die Ereignisse dieses Tages fasste damals
Alois "Boda" Breu in einem bemerkenswerten Artikel zusammen (siehe unten). 


Die Tragödie nahm mit halbstündiger Verspätung – zu viele Fans stauten sich zur vorgesehenen Anstoßzeit noch an den hoffnungslos überforderten Kassen – ihren Lauf: Der FC Miltach, der auch die angeschlagenen Thomas Schwarz und Sepp Schmidberger aufbot – Ludwig Martin stand nach seiner Verletzung aus dem Weiden-Spiel noch immer nicht zur Verfügung –, legte, lautstark nach vorne gepeitscht, kräftig los.

Führung

1:0 in der 16. Minute durch einen abgefälschten Bernhard Scheuerer-Freistoß aus 22 Metern. 2:0 in der 23. Minute durch Kapitän Karl-Heinz Zollner aus spitzem Winkel. Kelheim war in Miltacher Hand. Schon waren einige Träumer mit ihren Gedanken im „Stadion an der Grünwalder Straße“ in Bayernliga-Punktspielen gegen den TSV 1860 München.

Ausgleich

Doch das junge FCM-Team vergaß in den Minuten nach der schnellen 2:0-Führung, dass noch über eine Stunde zu absolvieren war und stürmte munter weiter. Das Ergebnis daraus war, dass die durch zahlreiche Ex-Profis verstärkten und von Ex-Nationalspieler Helmut Haller trainierten Schwaben bereits zur Halbzeit durch zwei Kontertore ausglichen. Das Spiel stand auch nach 90 Minuten 2:2. Verlängerung um zweimal 15 Minuten. Die 108. Minute: Bernhard Scheuerer donnert einen 18-Meter-Freistoß ins Netz. 3:2 für den FC Miltach. Nur noch zwölf Minuten bis zur Bayernliga! Gleich nach dem Wiederanstoß holen die Schwaben eine Ecke von rechts heraus: Kurze Ecke, scharfe Flanke in den Fünfmeterraum. In diesem Moment, in der 109. Spielminute, wendet sich die Glücksgöttin vom FCM ab: Christian Münch, einem der besten Manndecker, den die Landesliga jemals gesehen hat, prallt der Ball an den Rücken und von dort ins eigene Tor. 3:3.

Schock

In den folgenden zehn Minuten passiert nichts Wesentliches. Man findet sich gedanklich mit dem Elfmeter-Horror ab. In der 119. Minute versuchen es die Augsburger mit einem Verlegenheitspass in den Rücken der FCM-Abwehr, der den Waldlern während der ganzen Saison sicher keine Probleme bereitet hätte. Doch es musste wohl so sein, dass dem zurücklaufenden Roland Heigl der Ball ausgerechnet jetzt unglücklich versprang, so dass ein Schwabe dazwischenspurten konnte. Der herausgeeilte FCM-Keeper „Girgl“ Nemmer war zwar noch am Ball, dieser jedoch zog es vor, gemächlich ins Miltacher Tor zu trudeln.

3:4! Schock. Wiederanstoß. Freistoß für den FCM. Vergeben. Schlusspfiff durch FIFA-Schiedsrichter Aron Schmidhuber. Die niedergeschlagenen FCM-Fußballer sitzen, ebenso apathisch wie ihre Betreuer und Fans, in der Kabine. Draußen formiert sich auf der Straße der Trauerzug „Kelheim – Bayerischer Wald“.

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